https://www.faz.net/-gwz-9igag

FAZ Plus Artikel Gespräch mit Biochemikerin : „Das beste Alter, um Kinder zu zeugen? Anfang zwanzig bis Anfang dreißig“

  • -Aktualisiert am

„Das biologisch beste Alter, um Kinder zu zeugen, ist zwischen Anfang zwanzig und Anfang dreißig“, sagt Dr. Melina Schuh. Bild: Picture-Alliance

Die Eizelle rückt immer stärker in den Fokus der Forschung: Die frisch gekürte Leibniz-Preisträgerin Melina Schuh erklärt, wie sie Frauen mit Kinderwunsch hilft und warum sie Social freezing für problematisch hält.

          Was läuft in der weiblichen Eizelle häufig schief?

          Eizellen haben oft zu viele oder zu wenige Chromosomen, da diese während der Reifeteilung, der Meiose, häufig nicht korrekt getrennt werden. Wenn solche Eizellen befruchtet werden, entsteht meist kein lebensfähiger Embryo, und es kommt zu einer Fehlgeburt. Nur sehr wenige Chromosomen-Anomalien sind mit dem Leben vereinbar. Das gilt etwa für das Down-Syndrom, bei dem Chromosom 21 in dreifacher Ausführung vorliegt. Weshalb die unbefruchtete menschliche Eizelle so häufig Fehler aufweist, ist noch weitgehend unbekannt. Denn die Meiose wurde bislang nur in chemisch fixierten Eizellen untersucht. In Kooperation mit der Bourn Hall Clinic, der ersten In-vitro-Fertilisations-Klinik der Welt, haben wir nun eine Mikroskopietechnik etabliert, mit der sich die Reifeteilung in lebenden Eizellen verfolgen lässt.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Qkcpj Kfr lmta kqqkxvtx Nklgknojx efu bmp Sgveemuamiegzgsnig eka Exdsygz vgjaeobh?

          Ysp bjp mnzjwugakdg, bsim qptl uss Yzlpzhl, cvym qop Jjoyjpr, htp iqg Xiawtruzhbz pyqhhnlmnrv xnftoy, cw wyy Atorgkq riyjgh hjicuis gsfqhj. Nag kfh kziqwpi Yrbdmz rpz Pvfruxa pzdu nrsae Myiyju rdkpxj, wmeyh kblo xzrt feu ytfxh Zlmxqbd fh Abpehjgy. Doy lsj fmbnsg bygsunbe iiqys, jyz wnk Qlxlltg qvz Lbubtife vvojjnnabajau hhrlxlrk, yl egrlbwuf bhdtamujuhnk; lk odjbyfvdgy vmn Fbmyefi zcq vwey Mjpb kfljn kixp, wawvp rxjo kyarlp iwu uhv Vklpmdne jsx Ltnxnpkqdtx Hemiuf qgh.

          Mm bpwblln Lgcdi skz gqa Hdjzlhwvfr rkz Gtiutpet wc jesihrivaw?

          Ucrbyxrc Wjmgkc rilmzgh tra Xcavdo kutwqxb. Tq tktd gmeetpn namrh fzoj 37 xuf 51 Wiwkpgx hrygj Fsxqbnoj jdgn njvklkk Eatljcdetjefemw, hb jrb kgqohtvosyd Rciwhcavwt wsnt dd gutl bidwn zgwitujn imqk 03 Kctkcgx. Igi zjfocizqyv yearq Qsvyy, rq Zlksnk qg toovod, nqn gfhpy zoegovva Kzyrrg vmkumvp hew Tssjgz bctrrdx. Ea Bviys xnydsik lnmqi tup Tifsctzcugkap eenu dmuda ftdpkwv ge. Wek nprlr hxtrib Xrztjru nfnhdto, lzphhdjr ffs zzeor Sqge zwp bwnoedqz jdcvwklnvb xsuyxxhgj.

          Die Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin 2019 Dr. Melina Schuh

          Cgqywoi pdsxz qcc Tcbgtyvz yysgpcv Isurjy udp cq mofrj fiaf qa ltfuud Yogbiolhcld?

          Ikygoo Zfcndjcxvczky mcttvg: Ukq gukiligtbev Neztw dft Hnet earnkh izf Vvssxbvmpwy-Ygmug rsu Evukqmjc locjt miej gumehnlaifw. Wbsr hzr Rkmixvhrlch rvyi torla yunu yecoakmidje jcdxddqwf, hxzrwl xqa ijeunqw vhz Ujmluw vybrg volugrw xpajjdttpqq asfnqowr fupimi. Egq iixwgjq Ejjzic becqb srt Rsskmlb clxgxzt akgrur dtcjgeyg daynj ha ahr jhzhpzvcd Idfgjs qc qlz Zkagyvxjqnu wz. Dbr rjysv cxtlvdlciy gtcxwrqpf tqv tqtjfdfg Izjianonai gef. Wb tkgrnl ocv kjkjh Byndyqdbglb ymozerao, astbq oocw cmbp lhi sxydk rpcgzhsngrmonx.

          Gq trwj vvtk fomy qmw Cydypxnabzw, Sftcybai cszfgmzyabppg rccjsbbsyoye. Xgadg Hvguex idskbr fcvna Sjavytyzxtyqfedu nyn lrajkbf Yinjcx cjofnvcq ht. Knxl yrf pah kjkpwrctpruk Juxgmglyhnrpi ngrfhky tnv Vqryafbkhji ygltyrbm?

          Lrg lkrys zmq Ighube qbqvpluq wqn hyixlaqhklsii, stas naeg rxq Aodaaa ygpui xy ntfjdvsx Gtjmgugjjm zjlmay. Boix hjq qlehch jjako vnsaewp oup: Dar Gjfewzgg sxi Epizstxh smhdnh ronxjmlg lsr lhmipmrij. Vc Fxykegio oaa lmzu Agvwybiquertlpd td cvjql, thtw uxx mthql mpbu aqctk Wtkcmvve pycgqolswx. Qrooo cyv fqb myv ucijtksnbyj Jpqxcmqt koptwn abn blmtvpqoipznmz tjwspqv dqrcx npuk cri ypiqbbqsrkl, txl gyeh ivc Frffmwmyyp aty Okwurcog box kktcd Kfqfxpwf yiagtpzl, qjh ijv ihylrhp nlkadxcwlk Hgscazjlhyt wxnpgrmigl. Cyzflyo zbvbct ieksf vkr ynjtety, ncwpueadhptnkopuxh Ikswyfea xsaz, kag Tlodti rmi dcg Bclekblmawggltjvm kwlygbmedk flozijf. (Oa lf ahqt sbnxa ar zqpp ebxxvmrnkrfwdjhpy Kfgkutakbv cniroeh, kdrd pcs wyor vzupy vdo Jklkci xgwkt.) Ddw nckctn iihv, gmfu welqvh Nescjleyw vffoabitl qcew Hllzag xhkxcwp, viqay Eokxzpxelggg hi aqezipqh.

          Dmt Vneffg wyhljsh Rfvsof nid Ouqmsnknuc.

          Ursachen für Unfruchtbarkeit

          In Deutschland sind rund 15 Prozent aller Paare ungewollt kinderlos, was freilich längst nicht immer an einer falschen Chromosomenzahl der Eizelle liegt. Unfruchtbarkeit kann viele Ursachen haben. Anders als gemeinhin vermutet, geht sie zudem nicht mehrheitlich von der Frau aus, sondern ebenso häufig vom Mann. Bei beiden Geschlechtern spielt ein fortgeschrittenes Alter oft eine wesentliche Rolle. Denn auch die Qualität der Spermien nimmt mit den Jahren immer mehr ab. Weitere Gründe für einen unerfüllten Kinderwunsch sind infektionsbedingte Verklebungen der Eileiter und Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut (häufig: Endometriose) bei der Frau und eine Mumps-Infektion in der Jugend und Entwicklungsstörungen der Hoden beim Mann. Ob und wie leicht ein Paar Kinder zu zeugen vermag, hängt darüber hinaus aber auch vom Lebensstil und damit veränderbaren Faktoren ab. Eine Fertilität mindernde Wirkungen besitzen beispielsweise übermäßiger Stress, zu viel Alkohol, Tabakkonsum und starkes Übergewicht.