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Reparaturmechanismus entdeckt : Wie Brustkrebszellen ihre DNA flicken

  • Aktualisiert am

Versteckter Krebs: MRT-Aufnahme einer Brust mit Tumor (blau) Bild: SPL

Chemo- und Strahlentherapien zielen darauf ab, die DNA von Tumorzellen zu zerstören. Warum das bei erblichem Brustkrebs nicht immer funktioniert, haben Darmstädter Forscher herausgefunden.

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          Neue Wege zur Behandlung von Brustkrebs und anderer Tumore könnte eine Entdeckung eröffnen, die Forscher der TU Darmstadt zusammen mit Kollegen aus Kalifornien und Texas gemacht haben. Die Wissenschaftler um Markus Löbrich fanden heraus, wie bestimmte Tumorzellen Doppelstrangbrüche in ihrer DNA reparieren. Solche Schäden gezielt in Krebsgewebe zu verursachen, ist der Zweck von Chemo- und Strahlentherapie.

          Gesunde Zellen können Doppelstrangbrüche mit Hilfe der Gene BRCA1 und BRCA2 wieder verschließen. Bei erblichem Brustkrebs sind diese Gene mutiert, was auch dazu führt, dass das Standard-Reparaturverfahren für die DNA nicht mehr funktioniert. Tumorzellen mit BRCA2-Mutation behelfen sich jedoch mit anderen Mechanismen.

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