Das Wasser steigt, und wie!
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Langfristig sind durch den Meeresspiegelanstieg auch die deutschen Inseln und die Halligen bedroht, so etwa das niedersächsische Langeoog. Bild: dpa
Schlechte Nachricht für die Küsten: Der Anstieg des globalen Meeresspiegels hat sich zuletzt deutlich beschleunigt. Was daraus folgt, will der Weltklimarat in einem Sonderbericht erklären.
Lange Zeit war es an den Zahlen kaum festzumachen, jetzt allerdings schlägt die Erderwärmung in den Ozeanen offenbar voll durch: Um einen halben Zentimeter jährlich steigt der Meeresspiegel mittlerweile. Fünf Millimeter plus über den gesamten Globus gemittelt, und das Jahr für Jahr – das hat es in der jüngeren Menschheitsgeschichte nicht gegeben.
Die Zahl, die für die Messperiode von Mai 2014 bis 2019 von Spezialisten der Weltmeteorologiebehörde (WMO) ermittelt wurde, ist am am Rande des New Yorker Klimaaktionsgipfels (und kurz vor der Veröffentlichung des Sonderberichts des Weltklimarats) bekannt gemacht worden. Sie gilt bei Fachleuten als weiteres Indiz, dass sich der Klimawandel beschleunigt hat – und damit auch das Abschmelzen der Gletscher und der polaren Eisschilder sowie die Wärmeausdehnung des Meerwassers.
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