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Jenseits der Klimaschlagzeilen : Das sensiblere Bewusstsein als Chance begreifen

  • -Aktualisiert am

Wieso Klimakatastrophe? Freude aufs Weinklima in Nordeuropa Bild: ddp

Die Diskussion um Veränderungen des Klimas hält an. Sie zeigt mehrere Tendenzen: Man diskutiert sachlicher, weniger katastrophenlüstern und nicht mehr nur aus dem Elfenbeinturm heraus. Gleichzeitig verharren Politiker auf Positionen, die nicht unumstritten sind.

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          Zu allen Zeiten war die Erzeugung von Angst das wichtigste Mittel zur Beherrschung von Menschen, denn Angst lähmt das Denken. Heute versprechen medienorientierte Wissenschaftspropheten der Menschheit ein nahes Ende durch die „Klimakatastrophe“, um sie für die Umsetzung politischer Ziele gefügig zu machen. Wie immer in der Geschichte verbirgt sich dahinter das Streben nach Macht und Geld. Altkanzler Helmut Schmidt: „Dieser Weltklimarat hat sich selbst erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklimarat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde immer gegeben, seit es sie gibt.“

          Seit unserem ersten Bericht vom 27. März über die Entwicklung des Erdklimas (siehe: Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels) sind die Horrorszenarien in den Medien deutlich seltener geworden. Die Darstellung des wechselvollen Klimas in der Erdgeschichte dagegen hat sich in den Vordergrund geschoben. Wir hatten festgestellt, dass es ohne jeglichen menschlichen Einfluss Kalt- und Warmzeiten auf der Erde gegeben hat, wobei hohe und tiefe Temperaturen, ein hoher und niedriger CO2-Gehalt in der Atmosphäre aufeinander folgten. So sank der CO2-Gehalt der Atmosphäre zur wärmsten Zeit des Holozäns vor etwa 8000 Jahren nach Ende der letzten Eiszeit auf ein Minimum von etwa 260 ppm (parts per million), um bei zunehmender Abkühlung auf nun etwa 380 ppm anzusteigen (Indermühle et al. 1989).

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