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Netzrätsel : In den Ring steigen

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Bild: www.home.cern

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Der Large Hadron Collider von innen.

          Der Large Hallon Collider (LHC) des 1954 gegründeten Europäischen Kernforschungszentrums Cern ist in Bezug auf Energie und Häufigkeit der Teilchenkollisionen zur Zeit der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt. Es ist ein Projekt der Superlative, der Tunnel des Beschleunigerringes hat einen Durchmesser von 3,8 Metern und einen Umfang von 26,659 Kilometern. Tausende Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure aus über hundert Nationen waren an Planung und Bau beteiligt. Als bisher größter Erfolg der Einrichtung gilt der experimentelle Nachweis des Higgs-Bosons, was den Wissenschaftlern François Englert und Peter Higgs im Jahr 2013 den Nobelpreis für Physik einbrachte. Nun sprengt die Beschäftigung mit den Elementarteilchen unserer Welt mitunter jedwede Vorstellungskraft. Ach aus diesem Grund haben das Cern und Google es möglich gemacht, Teile des LHC und andere wichtige Forschungsprojekte des Cern virtuell zu begehen. Die Startpunkte der Reise finden Sie unter https://home.cern/about/updates/2013/09/explore-cern-google-street-view. Von hier aus können Sie die Projekte ALICE, ATLAS, CMS und LHCb vom Rechner aus erkunden. Freuen Sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise, denn dafür wurde einiges an Aufwand betrieben: An mehr als 6000 Positionen wurden Panoramafotografien angefertigt und später digital miteinander verbunden.

          Zu unserem Rätsel: Welcher ehemalige Cern-Generaldirektor war Zeuge eines Atombombentests, was seine Einstellung zur Nutzung der Kernenergie entscheidend veränderte? Bitte schicken Sie Ihren Lösungsvorschlag an j.reinecke@faz.de. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein für ebook.de im Wert von 25 Euro. Einsendeschluss ist der 7. Februar 2018, 21 Uhr. In der vorvergangenen Woche hat Ingo Cramer aus Plettenberg mit der Lösung „Mock-up“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

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