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Auffrischungsimpfungen : Wie schnell kommen Extradosen gegen die Varianten?

Ein Arbeiter in der Impfstoffproduktionsanlage von Biontech in Marburg. Das Unternehmen arbeitet an Auffrischungsimpfungen gegen Virusmutationen. Bild: dpa

Die Impfstoffentwickler bereiten sich auf neue Virusvarianten vor. Eine dritte Injektion zur Auffrischung könnte nötig sein. Noch aber müssen erst die Zulassungsbehörden den Wechsel des Impfstoffs möglich machen.

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          Brauchen die Covid-19-Impfstoffe wegen der Sars-CoV-2-Varianten eine dritte Impfdosis – eine Auffrischung? Noch sei die Lage etwas unübersichtlich, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin Anfang der Woche, als es im Gespräch mit ihm und dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, um einen möglichen Impfstoff-Wechsel ging. „Wir haben momentan keinen Druck, den Impfstoff zu wechseln, wir haben mit B.1.1.7 auch kein immunologisches Problem“, sagte Sahin.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Doch da war bereits klar, was das Mainzer Unternehmen am Mittwoch ankündigte: Der Impfstoffhersteller arbeitet bereits intensiv an möglichen Auffrischungsimpfungen. Bis zu 144 Teilnehmer der Phase-1-Impfstoffstudie, die vor mehr als einem halben und teilweise schon vor einem Jahr eine Injektion des inzwischen zugelassenen Biontech-Impfstoffs erhalten hatten, sollen für den Auffrischungstest eine zusätzliche Impfdosis von 30 Mikrogramm des zugelassenen Impfstoffs erhalten. Man wolle vorbereitet sein, heißt es in der Mitteilung der Firma.

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