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Immunität gegen Covid-19 : Und wenn es schiefgeht?

Monoklonale Antikörper lassen sich künstlich für eine „passive Impfung“ erzeugen. Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Um das Coronavirus effektiv abzuwehren, ist unser Abwehrsystem gefordert. Doch ob Antikörper und Impfung funktionieren werden, ist keineswegs sicher. Viele Laborresultate wecken Zuversicht, der „Immunausweis“ hingegen steht vorerst im Abseits.

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          Zwei Unbekannte gibt es in der Abwehrschlacht gegen das Pandemie-Virus Sars-CoV-2: Die eine ist das Virus selbst, wenig überraschend. Es ist erst seit einem halben oder drei viertel Jahr im Umlauf, evolutionär ist das ein Wimpernschlag. Ob es Hitze aushält oder nicht, wie schnell es sich anpasst und was diese ungeheure Effizienz in der Ausbreitung bewirkt – darüber zerbricht man sich weiter die Köpfe. Die andere Unbekannte sind wir selbst. Warum ruiniert es dem einen Teil der Infizierten das Leben oder wenigstens die Gesundheit, während andere nicht mal ahnen, dass sich das Virus ihrer bemächtigt hat?

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Entscheidend dabei ist die Rolle unseres Immunsystems. Etwas Ausgefeilteres an Selbstverteidigung kennt die Natur nicht. Aber können wir uns darauf verlassen, wenn irgendwann die Immunzellen durch einen Impfstoff herausgefordert werden, um sich mit den aus B-Immunzellen erzeugten Antikörpern und einem Arsenal an ebenfalls erworbenen Abwehrwaffen wie den T-Zellen zu wehren? Wie sicher können wir sein, dass das funktioniert?

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