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Heute in der Zeitung : Schicksalhafte Wälder

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Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch Bild: F.A.Z.

Placeboeffekt, Mars, Astronomie, Forschungsreaktor Iter, prähistorische Wälder, Retortenkinder, Impfstoffe - das sind die Themen in unserer Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.

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          Sandiger Mars: Der Nasa-Rover „Curiosity“ entdeckt seltsame Sanddünen und Manganoxid auf dem Roten Planeten. Placebo im Programm: Wie die Medizin die Kraft des Geistes zu nutzen weiß und so Selbstheilungskräfte stimuliert. Großprojekte-Syndrom: Der internationale  Forschungsreaktor Iter wird noch teurer und später fertig als geplant. Wo soll das enden? Chinesisches Observatorium: In den Bergen der Provinz Guizhou ist ein gewaltiges Radioteleskop fertiggestellt worden. Die Bewohner werden zwangsumgesiedelt. Kostspielige Retortenkinder: Kinderlosigkeit wird von vielen Kliniken zum Vorwand für teurere und oft unnütze Techniken bei der künstlichen Befruchtung genommen. Prähistorische Wälder: Wurde eine ökologische Katastrophe vor 252 Millionen Jahren tatsächlich übersehen? In der Erdgeschichte haben die komplex gebauten Bärlappbäume eine maßgebliche Rolle gespielt – früher wie auch heute, weiß unsere Mitarbeiterin Diemut Klärner zu berichten.

          Hier ein Auszug aus dem Artikel:

          „...Über die Vegetation, die sich nach der großen Zäsur vor 252 Millionen Jahren entwickelt hatte, war bislang wenig bekannt. Kein Wunder, denn fossile Blätter, Blüten und Zweige machen sich rar. Die Züricher Wissenschaftler studierten deshalb die Sporen und Pollen, die sich in den ostgrönländischen Ton- und Sandsteinschichten finden. Fachkundig unter die Lupe genommen, geben diese mikroskopisch kleinen Fossilien detailliert Auskunft über die Pflanzenwelt zu Beginn der Trias. Die untersuchten Gesteinsproben beginnen in einer Zeit, als sich die Flora schon wieder erstaunlich üppig entfaltet hatte. Als häufigste Mikrofossilien enthalten sie Pollenkörner, größtenteils von sogenannten Samenfarnen ausgestreut. Diese mittlerweile ausgestorbenen Farnpflanzen hatten ihre Samenanlagen und Pollenbehälter noch nicht zu Blüten arrangiert. Daneben lassen sich aber auch verschiedenartige Blütenpflanzen nachweisen. Bestimmte Pollen können urtümlichen Koniferen zugeordnet werden. Andere stammen von Pflanzen, die – wenn überhaupt – nur wenig heute lebende Nachfahren haben, etwa von Ginkgogewächsen oder Cycasgewächsen, irreführenderweise auch Palmfarne genannt...“

          Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch
          Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch : Bild: F.A.Z.

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