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Heute in der Zeitung : Kranke Kinder nach Kaiserschnitt?

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Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch Bild: F.A.Z.

Koboldblitze, Grippeimpfstoffe, Planeten und Antimaterie, australische Affenbrotbäume, Silikatfarbe und Kaiserschnitt - die Themen in der F.A.Z-Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“.

          1 Min.

          Blitze zwischen Wolken und Weltraum: Oberhalb von Gewitterwolken kommt es regelmäßig zu gewaltigen elektrischen Entladungen, die nur kurze Zeit andauern. Ein Glücksfall für die Astronauten der Internationalen Raumstation, die Kobolde vor die Linse bekommt haben. Wandelbare Grippeviren: Auf der Suche nach einem Universalimpfstoff gegen Influenza melden zwei Forschergruppen Teilerfolge. Ferner Jupiter: Der 100 Lichtjahre entfernte Exoplanet  „51 Eridani b“ verrät sich auf einem Wärmebild. Antiprotonen auf der Waage: Ein Präzisionsexperiment am Forschungszentrum Cern fahndet nach feinen Unterschieden zwischen  Materie und  Antimaterie und findet keinen Massenunterschied. Fabelhafter Anstrich: Eine neue Silikatfarbe schützt Metalloberflächen vor zu viel Hitze und Verwitterung. Populäres Vorurteil widerlegt: Der Kaiserschnitt verursacht keine chronischen Krankheiten. Die Leiden, die man bei Menschen beobachtet, die auf diese Weise zur Welt gekommen sind, müssen andere Ursachen haben. Die neuesten Studienergebnisse hat unsere Mitarbeiterin Martina Lenzen-Schulte zusammengetragen.

          Auszug aus dem Artikel:

          „...Eine diabeteskranke Mutter spritzt sich Insulin, hat aber auch häufiger einen Kaiserschnitt, weil die Kinder von Diabetikerinnen oft überdurchschnittlich groß sind und ihre Gebärmutter nicht so viel Kraft für die Wehen besitzt – beides sind erhebliche Hindernisse für eine natürliche Entbindung. So kommt zwar rein rechnerisch ein Zusammenhang zwischen Kaiserschnitt und Asthma zustande, aber der ist nicht „echt“, es besteht lediglich ein Zusammenhang zwischen der Insulintherapie der Mutter und dem Asthma des Kindes. Die Kinderärztin Catarina Almqvist von der Astrid Lindgren Kinderklinik in Stockholm konnte ähnlich wie ihre Kollegen in Cork nach der Auswertung der Daten von 87.000 Geschwisterpaaren zeigen, dass zwar ein Notkaiserschnitt nach einer ungünstig verlaufenden natürlichen Geburt das Asthmarisiko der so geborenen Kinder erhöht, nicht jedoch ein elektiver Kaiserschnitt, der bewusst und ohne Versuch einer natürlichen Geburt unternommen wurde. Das spreche eher dafür, dass zum Beispiel Vorerkrankungen, die eine natürliche Geburt erschweren, die Entwicklung von Asthma befördern, aber gegen den Kaiserschnitt als Verursacher, betonen die Forscher...“

          Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch

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