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Heute in der Zeitung : Ein verflixtes Jahr

  • Aktualisiert am

Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch Bild: F.A.Z.

Von den Pannen 2014, den natürlichen Selbstheilungskräften von Pflanzensäften und von Heuschnupfen an Weihnachten sowie von fragwürdigen Heilerfolgen bei Querschnittslähmung, seltsamen Hirnaktivitätsveränderungen bei intensiver Handynutzung sowie von vorbildlicher Betreuung von Frühgeborenen in Südafrika berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.

          2 Min.

          Pannen bei der Ebola-Behandlung, die holprige Landung auf dem Kometen 67P, der Leidensweg des Marsrovers „Curiosity“, der japanische Stammzelltäuschungsversuch und Raketenabstürze: In unserem Jahresrückblick beleuchten wir die Fehlschläge des Jahres 2014. Die Kautschukpartikeln in den Pflanzensäften sollen Materialforschern zu besseren Werkstoffen verhelfen.  Man interessiert sich besonders für die natürlichen Selbstheilungskräfte. Die Purpurerle blüht in den Wintermonaten. Allergiker leiden dadurch sogar an Weihnachten unter Heuschnupfen. Ein komplett Gelähmter soll dank der Transplantation von  Nervenzellen wieder gehen können. Kann das überhaupt funktionieren? Die Behandlung von Frühgeborenen ohne  Brutkästen, geht das überhaupt? In Südafrika verfolgt eine Kinderärztin einen ungewöhnlichen Ansatz, wie unsere Mitarbeiterin Martina-Lenzen-Schulte vor Ort recherchiert hat. 

          Hier Auszüge aus dem Artikel:

          „...Dazu dürfte auch beitragen, dass Frühgeborene nah bei der Mutter deutlich weniger gestresst sind als im Inkubator. So ließ sich zeigen, dass die Konzentration an Kortikosteroiden, den Stresshormonen schlechthin, im Speichel der Frühgeborenen am Körper der Mutter um sechzig Prozent vermindert war im Vergleich zu jenen, die allein im Brutkasten liegen. Vor allem der Stress infolge von Schmerzen, den Frühgeborene oft kaum zum Ausdruck bringen können, schlägt weniger zu Buche. Die Kinder weinen am Körper der Mutter weniger, wenn sie zum Beispiel eine Injektion erhalten, sie zeigen auch sonst weniger Abwehrreaktionen auf Schmerzreize, etwa ein Zusammenkneifen der Augen und ein Durchbiegen des Rückens nach hinten. 'Das sind Effekte des Oxytocins, das auf Schmerzrezeptoren im Gehirn wirkt', erklärt die Neonatologin und weist darauf hin, dass dieses mütterliche Hormon viel anderes Gutes tut. Nicht zuletzt ist es auch für die besseren Abwehrkräfte und ein rascheres Gedeihen mitverantwortlich, die sich bei diesen Frühgeborenen nachweisen lassen. Faszinierend ist insbesondere, wie Oxytocin dabei hilft, mit unglaublicher Messgenauigkeit die Hauttemperatur zu regulieren.(...) Wer auch nur annähernd die Schwierigkeiten hierzulande kennt, Milchspenden für Kinder zu bekommen, die auf Muttermilch angewiesen sind, kann über solche Erfolge nur staunen. Als Vorteil all dieser so simplen wie einleuchtenden Lösungen gilt nicht zuletzt das umfangreiche Einbeziehen der Mütter, vom Umgang mit dem Kind bis zum selbständigen Pasteurisieren der Milch. 'So dürfen die Mütter oft schon früh nach Hause, auch wenn die Babys immer noch sehr klein sind bei der Entlassung', erklärt von Rooyen. Sie betreut die Mütter regelmäßig in einer eigenen Nachsorgesprechstunde, bis die Anfangsschwierigkeiten überstanden sind und die Entwicklung stabil ist...“

          Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch
          Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch : Bild: F.A.Z.

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