https://www.faz.net/-gwz-7tzis

Heute in der Zeitung : Der achtzehnte Geburtstag - ein Risiko für chronisch Kranke

  • Aktualisiert am

Die Seite N1 der Ausgabe von „Natur und Wissenschaft“ von heute. Bild: F.A.Z.

In der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“ berichten wir über eine eine der zentralen Debatten der Kinderheilkunde: Wenn chronisch kranke Jugendliche in die Erwachsenenmedizin wechseln müssen, verlieren sie ihre Spenderniere oder den Kontakt zum Diabetologen. Was muss sich ändern? Zudem berichten wir über die finanzkräftige Allianz von Pharmaindustrie und Universitätskliniken, über die Rolle von Wassermolekülen bei der Oxidation von giftigem Kohlenmonoxid und darüber, was die Hirnforschung über Kunst und Kreativität herausgefunden hat.

          1 Min.

          Musik kann dem Gehirn Erfahrungswelten erschließen, die sich in keiner anderen Sprache fassen lassen. Wo aber können sich die Neurobiologie und die Künste begegnen? Dieser Frage geht der Neurowissenschaftler Wolf Singer in unserer heutigen Ausgabe nach. Zudem befassen wir uns mit ärztlichen Handlungsmöglichkeiten in modernen Gesundheitssystemen: Sie sind geprägt von einer Allianz mit der Pharmaindustrie und ihren wirtschaftlichen Interessen, die von der Öffentlichkeit noch immer ausgeblendet werden. In Japan bestimmt die Experimentierfreude neue medizinische Strategien: Hier geht man forsch mit dem Thema Stammzelltherapie um. Außerdem beschäftigen wir uns mit dem Thema „Transition“ in der Kinderheilkunden, womit der geplante Übergang von Jugendlichen in die Spezialambulanzen der Erwachsenenmedizin gemeint ist. Betroffen sind vor allem Teenager mit chronischen Krankheiten wie Rheuma, Asthma, Diabetes oder Epilepsie.

          Hier ein Auszug aus dem Artikel:

          „(...) Transition und die Frage, wie sie gelingen kann, ist eines der großen neuen Themen der Kinderheilkunde, das erst im vergangenen Jahrzehnt in den Fokus der Disziplin rückte. 2012 wurde die Deutsche Gesellschaft für Transitionsmedizin gegründet, im gleichen Jahr entwickelte sich die Arbeitsgruppe Transition aus der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Das neue Interesse kam auch auf, weil Krankheiten, mit denen Betroffene früher kaum das Jugendalter erreichten, heute mit längeren Überlebenszeiten verbunden sind. Mukoviszidose-Patienten etwa erreichten noch 1995 im Schnitt nur ein Alter von knapp vierzehn Jahren. Heute werden Menschen mit der Stoffwechselstörung durchschnittlich 37 Jahre alt.

          Bei sechzehn Prozent der Vierzehn- bis Siebzehnjährigen in Deutschland geht man heute von einem besonderen Bedarf an Gesundheitsversorgung aus. Transitionsexperten unterscheiden zwischen „neuen“ Erwachsenenkrankheiten wie Mukoviszidose und Leiden wie Diabetes, Rheuma, Asthma oder Epilepsie, die in der Erwachsenenmedizin schon lange bekannt sind...“

          Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochsbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Die Seite N2 der Ausgabe von „Natur und Wissenschaft“ von heute.
          Die Seite N2 der Ausgabe von „Natur und Wissenschaft“ von heute. : Bild: F.A.Z.

          Sie können die F.A.Z. hier auch als E-Paper herunterladen.

          Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.de

          Weitere Themen

          Wohin der Regen fließt

          Netzrätsel : Wohin der Regen fließt

          Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Wohin ein Regentropfen fließt.

          So entstehen Tsunamis Video-Seite öffnen

          Beben am Meeresboden : So entstehen Tsunamis

          Nach einem Vulkanausbruch und aus Sorge um einen daraus entstehenden Tsunami sind im Inselstaat Tonga im Südpazifik zahlreiche Menschen in höher gelegene Gebiete geflohen. Die Videografik erläutert, wie Tsunamis entstehen.

          Topmeldungen

          Entscheidung von Bundesgericht : Novak Djokovic muss Australien verlassen

          Nach tagelangem Chaos entscheiden drei Bundesrichter endgültig gegen den weltbesten Tennisspieler: Novak Djokovic darf nicht in Australien bleiben. Kurz danach kommentiert der Serbe das Urteil in einer Erklärung.