https://www.faz.net/-gwz-7ofgy

Heute in der Zeitung : Bedrohte Forschung

  • Aktualisiert am

Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch Bild: F.A.Z.

Von einer neuen Offenheit in der Forschung, einem riskanten Eingriff nach einem Schlaganfall sowie einer ungewöhnlichen Erscheinung im All und von den unerwünschten Auswirkung eines UN-Umweltabkommens berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“.

          Data Scharing, Open Data  und Open Review sind die neuen Verheißungen in der Wissenschaft. Doch ein zuviel an Offenheit kann für manchen Forscher auch zum  Nachteil werden, wie Beispiele zeigen. In der heutigen Beilage informieren wir außerdem darüber, wie sich der Erreger der Amöbenruhr durch die Darmzellen seines Wirts frisst und warum es nicht unbedenklich ist, nach einem Schlaganfall die Schädeldecke zu öffnen, um gefährliche Hirnschwellungen zu lindern. Außerdem berichten wir von einem Planetarischen  Nebel, der in Folge eines  hellen Sterns  im Vordergrund wie ein Diamantring schimmert und warum das Nagoya-Abkommen zur gerechten Nutzung genetischer Ressourcen, das im Herbst dieses Jahres in Kraft tritt, die Biodiversitätsforschung in Deutschland gefährdet.  

          Ein Auszug aus dem Artikel in „Natur und Wissenschaft“:

          „...Die bestehenden Entwürfe weisen erhebliche Defizite auf. Es fehlt vor allem eine Differenzierung zwischen kommerzieller und nichtkommerzieller Forschung. Eine solche Differenzierung ist jedoch dringend notwendig, weil mit der Grundlagenforschung kein finanzieller Gewinn erzielt wird und daher an diese Forschung ganz andere Maßstäbe angesetzt werden müssen als an die industrielle Forschung und Entwicklung.

          Diese Ausführungen zeigen, dass eine Verabschiedung der Gesetze in der vorliegenden Form zu einer erheblichen Einschränkung der biologischen Grundlagenforschung in Deutschland führen würde. Es besteht die Gefahr, dass das ethisch gerechtfertigte Anliegen des global geregelten und gerechten Zugangs und der fairen Nutzung und Vermarktung genetischer Ressourcen vom deutschen Gesetzgeber zum Nachteil der deutschen Forschungseinrichtungen geregelt wird und dass dem Schutz der Artenvielfalt die weitere wissenschaftliche Basis entzogen wird...“

          Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch

          Sie können die F.A.Z. hier auch als E-Paper herunterladen.

          Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.de

          Weitere Themen

          Die Rote Liste aus dem Maschinenraum

          Klug verdrahtet : Die Rote Liste aus dem Maschinenraum

          Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Doch das globale Ausmaß des Dramas ist nur lückenhaft bekannt. Ein Risikomodell, erstellt mit Hilfe künstlicher Intelligenz, liefert jetzt ein realistischeres Bild vom Bestand der gefährdeten Pflanzen.

          Neue Erkenntnisse aus dem Erdmittelalter Video-Seite öffnen

          Fossilien-Fund : Neue Erkenntnisse aus dem Erdmittelalter

          Paläontologen in Polen haben ein Fossil eines pflanzenfressenden Säugetieres entdeckt, das der Gruppe der „Dicynodontia“ angehört, die vor 205 Millionen Jahren neben den Dinosauriern das spätere Europa durchstreiften.

          Topmeldungen

          Bundeskanzlerin Angela Merkel beantwortet im Rahmen der Befragung der Bundesregierung die Fragen der Abgeordneten. Dabei gibt sie sich angrifflustiger denn je.

          Regierungsbefragung : Merkel an der Ballwurfmaschine

          Gut eine Stunde lang lässt sich die Kanzlerin im Bundestag befragen und liefert sich mit Linken und Rechten einen rhetorischen Schlagabtausch – so offensiv hat man Merkel selten erlebt. Neue Inhalte wurden dabei gleich mitgeliefert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.