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Heute in der Zeitung : Bedrohte Forschung

  • Aktualisiert am

Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch Bild: F.A.Z.

Von einer neuen Offenheit in der Forschung, einem riskanten Eingriff nach einem Schlaganfall sowie einer ungewöhnlichen Erscheinung im All und von den unerwünschten Auswirkung eines UN-Umweltabkommens berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“.

          Data Scharing, Open Data  und Open Review sind die neuen Verheißungen in der Wissenschaft. Doch ein zuviel an Offenheit kann für manchen Forscher auch zum  Nachteil werden, wie Beispiele zeigen. In der heutigen Beilage informieren wir außerdem darüber, wie sich der Erreger der Amöbenruhr durch die Darmzellen seines Wirts frisst und warum es nicht unbedenklich ist, nach einem Schlaganfall die Schädeldecke zu öffnen, um gefährliche Hirnschwellungen zu lindern. Außerdem berichten wir von einem Planetarischen  Nebel, der in Folge eines  hellen Sterns  im Vordergrund wie ein Diamantring schimmert und warum das Nagoya-Abkommen zur gerechten Nutzung genetischer Ressourcen, das im Herbst dieses Jahres in Kraft tritt, die Biodiversitätsforschung in Deutschland gefährdet.  

          Ein Auszug aus dem Artikel in „Natur und Wissenschaft“:

          „...Die bestehenden Entwürfe weisen erhebliche Defizite auf. Es fehlt vor allem eine Differenzierung zwischen kommerzieller und nichtkommerzieller Forschung. Eine solche Differenzierung ist jedoch dringend notwendig, weil mit der Grundlagenforschung kein finanzieller Gewinn erzielt wird und daher an diese Forschung ganz andere Maßstäbe angesetzt werden müssen als an die industrielle Forschung und Entwicklung.

          Diese Ausführungen zeigen, dass eine Verabschiedung der Gesetze in der vorliegenden Form zu einer erheblichen Einschränkung der biologischen Grundlagenforschung in Deutschland führen würde. Es besteht die Gefahr, dass das ethisch gerechtfertigte Anliegen des global geregelten und gerechten Zugangs und der fairen Nutzung und Vermarktung genetischer Ressourcen vom deutschen Gesetzgeber zum Nachteil der deutschen Forschungseinrichtungen geregelt wird und dass dem Schutz der Artenvielfalt die weitere wissenschaftliche Basis entzogen wird...“

          Der  vollständige Artikel ist  in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

          Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch

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          Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.de

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