https://www.faz.net/-gwz-u6wx

Golfstrom : „Europas Heizung“ bleibt intakt

  • Aktualisiert am

Diese Befürchtung ist weit verbreitet: Trotz der globalen Erwärmung könnte in Europa eine Eiszeit ausbrechen, weil sich die Meeresströmungen verändern und der Golfstrom versiegt. Hinweise darauf gibt es bisher nicht.

          1 Min.

          Ebenso uneindeutig wie bei den extremen Wetterereignissen scheint die Situation bei der Entwicklung der großen Meeresströme im Nordatlantik, besonders des Golfstroms, zu sein.

          Der Golfstrom gilt als „Europas Heizung“ und transportiert seit dem Ende der letzten Eiszeit tropische Wassermassen nach Norden. Dort prägt er das Klima entscheidend mit. Zwar sei mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent damit zu rechnen, dass sich die Meeresströme in diesem Jahrhundert abschwächen, und zwar um schätzungsweise 25 Prozent, aber es wird auch als „sehr unwahrscheinlich“ eingeschätzt, dass der Golfstrom in diesem Jahrhundert zusammenbricht und einen Kälteeinbruch im Norden verursacht.

          „Eiszeit“-These nicht haltbar

          Längerfristige Prognosen gelten nach derzeitigen Erkenntnissen als unmöglich, wie es im Klimabericht heißt. Damit hat das Gremium erstmals so klar ausgesprochen, dass die „Eiszeit“-These wissenschaftlich kaum haltbar ist.

          Weitere Themen

          Zoos liefern keine Steaks

          Zum Gesetz für Tiermedizin : Zoos liefern keine Steaks

          Am Freitag beschließt der Bundestag die Novellierung des Arzneimittelgesetzes für Tiermedizin. Man hat offenbar vor allem die landwirtschaftlichen Nutztiere im Blick. Wildtiere und die Bewohner von Tierparks drohen vergessen zu werden.

          Topmeldungen

          Auserzählt und neu in Szene gesetzt: Olaf Scholz

          SPD-Kanzlerkandidat Scholz : Schrei vor Glück?

          Die SPD ist in Umfragen wie festgenagelt. Sie hofft, dass am Ende die Wähler Olaf Scholz als natürlichen Erben der Kanzlerin sehen. Reicht das?

          Politik im Fußball : Wenn der Hass geweckt wird

          Die Schlacht von Göteborg 1958 war ein Musterbeispiel für die Politisierung des Fußballs. Auch heute gilt: Egal, mit welcher Botschaft er sich in seiner aggressiven Beschränktheit auflädt, es ist die falsche.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.