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Lebenskrise in Frankfurt, wo er zwischen 1797 und 1800 lebte: Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 bis 1831)

Philosophie in Amerika : Was hat Hegel mit Rassismus zu tun?

Die Philosophie Hegels inspirierte in den Vereinigten Staaten sowohl die Apologeten der Sklaverei als auch Martin Luther King. Über Freiheitsbegriffe, Paradoxien und Rassismus. Ein Gastbeitrag.

Intervention der Leopoldina : Kopfwäsche für Krisenmanager

Die Nationalakademie mischt sich abermals in die Pandemiepolitik ein: Eine Arbeitsgruppe der Leopoldina veröffentlicht einen Sofortmaßnahmenkatalog – und geht damit ein Wagnis ein.
Was entscheidet beim ersten Date über die Anziehung zwischen zwei Menschen? Überraschenderweise sind es weder die Mimik noch das Lachen (Archivbild)

Was beim ersten Date passiert : Der Puls der Liebe

Über die eigene Wirkung beim ersten Date macht sich fast jeder Gedanken – manche in besorgniserregendem Maße. Dabei bestimmen ganz andere Faktoren die herrschende Anziehung, als man vermuten würde.

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  • Diese Bilder gingen um die Welt: Teilnehmer einer Anticorona-Demonstration versuchen am 29. August den Reichstag zu stürmen. Vor dem Parlamentsgebäude wehten minutenlang auch Reichsflaggen, dann machte die Polizei dem Spuk ein Ende.

    100 Jahre Bannmeile : Zirkus in der Hauptstadt ist nicht immer gut

    Als Ende August Reichsflaggen auf den Stufen des Reichstags wehten, wurde die parlamentarische Bannmeile missachtet. Die spannende Geschichte dieser vor hundert Jahren eingeführten Sicherheitszone beginnt schon beim nicht selbsterklärenden Namen.
  • Eucharistie-Feier in Frankreich (Symbolbild)

    Streit um Ökumene : Sakrament und Kirche

    Der ökumenische Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen behauptet, es gehe in ihrem Votum nicht um die Interkommunion. Letztlich will sie aber genau eine solche Mahlgemeinschaft. So kommt man ökumenisch nicht voran.
  • Man kann es auch übertreiben mit der Scherenmetapher

    Die gespaltene Gesellschaft : Drinnen und dennoch vor der Tür

    Schnell ist heute von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede, wenn einer Gruppe die gesellschaftliche Teilhabe oder der gesellschaftliche Aufstieg verwehrt scheint. Nun bemüht sich ein prominenter Soziologe um Präzision und sieht in der Bildung den Universalschlüssel zu allen gesellschaftlichen Systemen.
  • Der Griff zu Kondomen oder Sextoys fällt leichter, wenn man sie in einem gesonderten Laden kaufen kann. An der Kasse im Supermarkt wird es vielen peinlich.

    Hemmungen an der Kasse : Warum uns der Kondomkauf peinlich ist

    Mit Statussymbolen prahlen Menschen schon beim Kauf, aber wie erstehen sie, was ihnen peinlich scheint? Manche klauen lieber, als sich beim Kauf von Kondomen beobachten zu lassen. Dabei gibt es Strategien für den blamablen Konsum.
  • Die Generation digital kennt ein Leben ohne Internet nicht.

    Soziale Medien : Authentisch zufrieden

    Das eigene Leben in den sozialen Medien als Erfolgsgeschichte zu inszenieren, ist verlockend. Psychologen mahnen aber, dass solche Selbstvermarktung nicht ohne Risiko ist.
  • Ausgestorben wirkt der Markusplatz in Venedig, wo sich normalerweise Tausende von Touristen tummeln, aufgenommen  m Mai dieses Jahres.

    Corona-Pandemie : Todeszeit und Weltzeit

    Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Viele Historiker glauben aber schon zu wissen, dass die Pandemie als historische Zäsur in die Geschichte eingehen wird.
  • Bleiben Nachtclubs und Bars geschlossen, zieht es Alt und Jung auf öffentliche Plätze, um zusammen zu sein, wie hier am Frankfurter Opernplatz.

    Party-Psychologie : Warum junge Menschen feiern müssen

    Die Jugend feiert trotz steigender Infektionszahlen weiter und macht sich unbeliebt. Doch gerade junge Menschen brauchen den sozialen Austausch, sie leiden besonders unter den Restriktionen. Warum, dazu gibt es eine ganze Menge Vermutungen.
  • Christi Realpräsenz unter der Gestalt des Brotes

    Eucharistie-Streit : Was auf den Tisch kommt

    Theologische Argumente lassen sich nicht ewig geheim halten: Der Streit um ein gemeinsames Abendmahl zwischen Protestanten und Katholiken geht weiter. Aber mit einer pastoralen Drohkulisse ist keinem gedient.
  • Jens Spahn (rechts), Bundesminister für Gesundheit, und Lothar Wieler (links), Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), auf dem Weg zu einer Pressekonferenz zur Corona-Lage in Deutschland.

    Digitaler Ratgeber : Mit Wikipedia durch die Corona-Kontroversen

    Die Flut an Expertenmeinungen, die noch dazu krass abweichen können, überfordert viele. Wem soll man glauben, wenn die Wissenschaft vielstimmig auftritt? Eine Checkliste für Laien. Ein Gastbeitrag.
  • Die Gartenlaube war emanzipatorischer als ihr Ruf. Die Leserbindung taugt als Vorbild für den kriselnden Journalismus von heute.

    Bürgerjournalismus : Als die Leser selbst zu Autoren wurden

    Das Rezept der „Gartenlaube“: Von der Erfolgszeitschrift der Reichsgründungszeit könnten heutige Medien lernen, dass man Leser beteiligen muss und sich Unterhaltung zu Lasten des Bildungsauftrags nicht unbedingt lohnt.
  • Museum für Thüringer Volkskunde in Erfurt

    Das Fach Volkskunde : Durchseucht von nationalistischer Ideologie

    Vor fünfzig Jahren beschlossen die deutschen Volkskundler, dass sie ihre Disziplin nicht mehr Volkskunde nennen wollen. Und so sucht das heutige Vielnamenfach weiter seine Identität.
  • Ob ein Farbbeutel in einer Demokratie das Mittel der Wahl ist, um gegen ein Denkmal für Kant zu protestieren, ist fragwürdig.

    Voreiliger Denkmalsturz : Der Zeitgeist entschuldigt gar nichts

    Wenn Immanuel Kant sich rassistisch äußert, kann er sich nicht mit dem Zeitgeist aus der Affäre ziehen. Seiner Philosophie muss man trotzdem nicht gleich eine Absage erteilen. In einer Demokratie muss ausgehandelt werden, wer auf welchem Sockel stehen darf.
  • Wie populistisch ticken die Deutschen? Einer aktuellen Studie zufolge immer weniger.

    Soziologie des Populismus : Wie populistisch sind wir Deutschen?

    Eine Bertelsmann-Studie zeigt, dass die Deutschen immer weniger populistisch denken. Tatsächlich ist es schwer, Populismus zu messen und überhaupt zu definieren. Denn er scheint zu sinken, wenn die Regierenden ihm nachgeben.
  • Das ist der richtige Wagen! Aber für wie lange? So ein Cadillac mit den vielen Lampen sieht blitzschnell uncool aus.

    Höchstens haltbar bis ... : Wann geht das Ding endlich kaputt?

    Geplanter Verschleiß, beziehungsweise „geplante Obsoleszenz“ ist eine klassische Figur der ökonomischen Forschung: Treibt uns die Industrie wirklich zu immer mehr und immer schnellerem Konsum an?
  • Als "die abgründige Schwermut eines fürchterlichen Umsonst" charakterisierte Friedrich Gundolf die "Brutus-Stimmung" von Shakespeares Caesar-Tragödie. Max Klingers Gemälde "Cäsars Tod", begonnen 1879, vollendet 1919, hängt im Leipziger Museum der Bildenden Künste.

    Lobredner des Heroischen : Die zweite Kindheit des Helden

    Wer liest heute noch Thomas Carlyle, den viktorianische Literaten und Goethe-Verehrer? Als der schottische Anglist H. J. C. Grierson 1930 in Heidelberg den deutschen Dichter Friedrich Gundolf kennenlernte, galt der viktorianische Lobredner des Heroischen noch als prophetische Figur.
  • Vergnügliches Umherirren: Maislabyrinth bei Milikowice im Südwesten von Polen

    Labyrinthe : Minotaurus wohnt hier immer noch

    Verirren ist menschlich, Hinausfinden mitunter übermenschlich. Warum, wie und seit wann beschäftigen wir uns mit Labyrinthen?
  • Finden Sie hier durch? Dieses Labyrinth ist „perfekt“. Das bedeutet: Vom Eingang führt nur ein einziger Weg zum Ausgang. Erstellt wurde dieses Bild mit der Website mazegenerator.net.

    Verirrte Menschen : Das Labyrinth im Kopf

    Wenn Menschen sich verirren, geraten sie in Panik – und laufen tatsächlich im Kreis. Die Erforschung dieses Verhaltens hilft, Vermisste zu finden.
  • Silvester 2016 am Eisernen Steg in Frankfurt. Es herrschten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, nachdem es im Jahr zuvor in Köln zu Vorfällen gekommen war, die nicht wenige mit der Flüchtlingswelle 2015 in Verbindung bringen.

    Alternative Fakten : Flüchtlingskrise — welche Flüchtlingskrise?

    Eine neue Publikation in der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift „Soziale Welt“ will herausgefunden haben, dass es gar keine Flüchtlingskrise gegeben hat. Wie sind die Autoren zu dieser Schlussfolgerung gekommen?