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Magaret Thatcher und Ronald Reagan – diese zwei haben den Neoliberalismus voran getrieben.

Soziale Systeme : Der doppelte Liberalismus

Der gerne unterstellte Zusammenhang zwischen Neoliberalismus und Multikulturalismus existiert womöglich nicht. Doch das könnte sich bald ändern.
Die unbekannte Oberschicht, hier mal wieder reduziert auf maßlos überteuerte Handtaschen.

Soziologie : Unbekanntes Wesen Oberschicht

Anders als die Gruppe der Niedrigverdiener und die Mittelklasse ist die reiche Oberschicht soziologisch kaum erforscht. Umso trefflicher lässt sich darüber streiten.
„Das freie Auge“ rühmte Hegel an Christian Daniel Rauchs Goethe-Büste. Hegels Denkmal in der Berliner Dorotheenstraße schuf Gustav Hermann Blaeser.

Rassismus bei Hegel? : Eine Last der Vernunft

Wie soll die Philosophie mit den rassentheoretischen Gedanken Hegels umgehen? Die Hermeneutik des Wohlwollens stößt hier an ihre Grenzen.
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F.A.Z. Wissen – der Podcast : Wissenschaftler unter Beschuss

Selten standen Forscher so stark im Fokus der Öffentlichkeit wie während der Pandemie. Für viele hatte das Hass und Drohungen zur Folge. Was heißt das für die Wissenschaftskommunikation?
Wie glaubwürdig ist der Rollenwechsel? Der Taliban-Sprecher Zabihullah Mudschahid hält in Kabul am 24. August 2021 eine Pressekonferenz ab.

Afghanische Politik : Die Demokratie der Taliban

Im Bund mit den Dorfmullahs: Der Sieg der Rebellen ist das Resultat einer sozialen Revolution. Zwei Aufsätze erklären den kampflosen Triumph von Kabul.
Ein täuschendes Bild: Dass von den berühmten Selfies von Flüchtlingen mit der Bundeskanzlerin eine zusätzliche Anziehungswirkung auf Migranten ausgegangen sei, ziehen Kieler Wissenschaftler in Zweifel.

Ein politischer Mythos : Merkel zog nicht

2015 kann sich gar nicht wiederholen: Sozialwissenschaftliche Rechnungen weisen nach, dass es keinen "Pull-Effekt" der deutschen Flüchtlingspolitik gegeben hat.
Eine Kandidatin, die viel zu sagen hatte und sich im Schriftlichen klüger hätte ausdrücken können: Annalena Baerbock in Michendorf am 26. Juli 2021.

Kunst des Zitats : Begreife, was du ergreifst

Nicht das Abschreiben ist das Problem bei Politikerbüchern. Ärgerlich ist, dass die Verfasser nicht begreifen, wie sie mit fremden Worten Eigenes sagen können.

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  • Einstellungen im Wandel: Eine Frau demonstriert in Pristina für mehr Rechte für Homosexuelle und Transgender.

    Gesellschaftswandel : Wie flexibel sind Gesellschaften wirklich?

    Eine Studie weckt Zweifel an der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von Gesellschaften. Weil ältere Menschen ihre Überzeugungen kaum noch änderten, ergebe sich ein kultureller Wandel erst mit der heranwachsenden neuen Generation.
  • Diese Bilder gingen um die Welt: Teilnehmer einer Anticorona-Demonstration versuchen am 29. August den Reichstag zu stürmen. Vor dem Parlamentsgebäude wehten minutenlang auch Reichsflaggen, dann machte die Polizei dem Spuk ein Ende.

    100 Jahre Bannmeile : Zirkus in der Hauptstadt ist nicht immer gut

    Als Ende August Reichsflaggen auf den Stufen des Reichstags wehten, wurde die parlamentarische Bannmeile missachtet. Die spannende Geschichte dieser vor hundert Jahren eingeführten Sicherheitszone beginnt schon beim nicht selbsterklärenden Namen.
  • Eucharistie-Feier in Frankreich (Symbolbild)

    Streit um Ökumene : Sakrament und Kirche

    Der ökumenische Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen behauptet, es gehe in ihrem Votum nicht um die Interkommunion. Letztlich will sie aber genau eine solche Mahlgemeinschaft. So kommt man ökumenisch nicht voran.
  • Man kann es auch übertreiben mit der Scherenmetapher

    Die gespaltene Gesellschaft : Drinnen und dennoch vor der Tür

    Schnell ist heute von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede, wenn einer Gruppe die gesellschaftliche Teilhabe oder der gesellschaftliche Aufstieg verwehrt scheint. Nun bemüht sich ein prominenter Soziologe um Präzision und sieht in der Bildung den Universalschlüssel zu allen gesellschaftlichen Systemen.
  • Der Griff zu Kondomen oder Sextoys fällt leichter, wenn man sie in einem gesonderten Laden kaufen kann. An der Kasse im Supermarkt wird es vielen peinlich.

    Hemmungen an der Kasse : Warum uns der Kondomkauf peinlich ist

    Mit Statussymbolen prahlen Menschen schon beim Kauf, aber wie erstehen sie, was ihnen peinlich scheint? Manche klauen lieber, als sich beim Kauf von Kondomen beobachten zu lassen. Dabei gibt es Strategien für den blamablen Konsum.
  • Die Generation digital kennt ein Leben ohne Internet nicht.

    Soziale Medien : Authentisch zufrieden

    Das eigene Leben in den sozialen Medien als Erfolgsgeschichte zu inszenieren, ist verlockend. Psychologen mahnen aber, dass solche Selbstvermarktung nicht ohne Risiko ist.
  • Ausgestorben wirkt der Markusplatz in Venedig, wo sich normalerweise Tausende von Touristen tummeln, aufgenommen  m Mai dieses Jahres.

    Corona-Pandemie : Todeszeit und Weltzeit

    Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Viele Historiker glauben aber schon zu wissen, dass die Pandemie als historische Zäsur in die Geschichte eingehen wird.
  • Bleiben Nachtclubs und Bars geschlossen, zieht es Alt und Jung auf öffentliche Plätze, um zusammen zu sein, wie hier am Frankfurter Opernplatz.

    Party-Psychologie : Warum junge Menschen feiern müssen

    Die Jugend feiert trotz steigender Infektionszahlen weiter und macht sich unbeliebt. Doch gerade junge Menschen brauchen den sozialen Austausch, sie leiden besonders unter den Restriktionen. Warum, dazu gibt es eine ganze Menge Vermutungen.
  • Christi Realpräsenz unter der Gestalt des Brotes

    Eucharistie-Streit : Was auf den Tisch kommt

    Theologische Argumente lassen sich nicht ewig geheim halten: Der Streit um ein gemeinsames Abendmahl zwischen Protestanten und Katholiken geht weiter. Aber mit einer pastoralen Drohkulisse ist keinem gedient.
  • Jens Spahn (rechts), Bundesminister für Gesundheit, und Lothar Wieler (links), Leiter des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI), auf dem Weg zu einer Pressekonferenz zur Corona-Lage in Deutschland.

    Digitaler Ratgeber : Mit Wikipedia durch die Corona-Kontroversen

    Die Flut an Expertenmeinungen, die noch dazu krass abweichen können, überfordert viele. Wem soll man glauben, wenn die Wissenschaft vielstimmig auftritt? Eine Checkliste für Laien. Ein Gastbeitrag.
  • Die Gartenlaube war emanzipatorischer als ihr Ruf. Die Leserbindung taugt als Vorbild für den kriselnden Journalismus von heute.

    Bürgerjournalismus : Als die Leser selbst zu Autoren wurden

    Das Rezept der „Gartenlaube“: Von der Erfolgszeitschrift der Reichsgründungszeit könnten heutige Medien lernen, dass man Leser beteiligen muss und sich Unterhaltung zu Lasten des Bildungsauftrags nicht unbedingt lohnt.