https://www.faz.net/-ibq
Man kann es auch übertreiben mit der Scherenmetapher

Die gespaltene Gesellschaft : Drinnen und dennoch vor der Tür

Schnell ist heute von einer „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede, wenn einer Gruppe die gesellschaftliche Teilhabe oder der gesellschaftliche Aufstieg verwehrt scheint. Nun bemüht sich ein prominenter Soziologe um Präzision und sieht in der Bildung den Universalschlüssel zu allen gesellschaftlichen Systemen.
Der Griff zu Kondomen oder Sextoys fällt leichter, wenn man sie in einem gesonderten Laden kaufen kann. An der Kasse im Supermarkt wird es vielen peinlich.

Hemmungen an der Kasse : Warum uns der Kondomkauf peinlich ist

Mit Statussymbolen prahlen Menschen schon beim Kauf, aber wie erstehen sie, was ihnen peinlich scheint? Manche klauen lieber, als sich beim Kauf von Kondomen beobachten zu lassen. Dabei gibt es Strategien für den blamablen Konsum.
Wer Authentizität sucht, sollte sich in den sozialen Medien mit einem gesunden Maß an Skepsis bewegen.

Soziale Medien : Authentisch zufrieden

Das eigene Leben in den sozialen Medien als Erfolgsgeschichte zu inszenieren, ist verlockend. Psychologen mahnen aber, dass solche Selbstvermarktung nicht ohne Risiko ist.

Entgleister Klimawandel : Die Kurven der globalen Krise

Die Nachrichten über die Erderwärmung wurden zuletzt immer schriller. Unsere Grafiken, die aus den jüngsten Forschungsstudien erzeugt wurden, bezeugen den beschleunigten Wandel im Eis, in den Böden und in den Ozeanen.
Ausgestorben wirkt der Markusplatz in Venedig, wo sich normalerweise Tausende von Touristen tummeln, aufgenommen  m Mai dieses Jahres.

Corona-Pandemie : Todeszeit und Weltzeit

Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Viele Historiker glauben aber schon zu wissen, dass die Pandemie als historische Zäsur in die Geschichte eingehen wird.

Seite 20/20

  • Ist wirklich jeder selbst für den eigenen Erfolg verantwortlich?

    Soziale Systeme : Die Gesellschaft als Glücksschmiede

    Misserfolg im Leben ist nicht selten äußeren Umständen anzulasten. Aber gilt das für den Erfolg etwa nicht? Eine sozialwissenschaftliche Betrachtung
  • Schmähkritik : Sie sind ein Arschloch!

    Der Fall Böhmermann wirft viele Fragen auf. Ist das jetzt eine Beleidigung gewesen? Oder nicht? Die Frage ist nicht nur juristisch interessant.
  • Können künstliche Intelligenzen auch schlafen und träumen?

    Soziale Systeme : Wovon träumen Telefone?

    Menschen schlafen, und Computer tun es neuerdings angeblich auch. Wenn das stimmt, wovon träumen sie dann? Von den Grenzen einer Metapher.
  • Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts sind an deutschen Arbeitsplätzen am häufigsten.

    Sprachforschung : Selbst ist das Frau

    Um Frauen zu verhöhnen, werden die Namen weiblicher Personen häufig ins Neutrum gesetzt. In Dialekten können sächliche Frauenvornamen aber auch Nähe signalisieren.
  • Jahreszeiten im Gehirn : Keine gute Saison fürs Denken

    Tickt unser Gehirn im Rhythmus der Jahreszeiten, so wie es das Gemüt auch tut? Ein drastischer Versuch wurde in Belgien unternommen, um das zu klären.
  • Bilderflut aus dem Gehirn. Mit digitalisierten Autoradiogrammen kann man einen dreidimensionalen Hirnatlas erzeugen, der verschiedene Hirnareale und deren Organisation zeigt.

    Hirnforschung : Das Gedächtnis auf der Überholspur

    Bei der Erinnerung an Erlebtes werden die damit verbundenen Sinneseindrücke im Gehirn wieder reaktiviert. Das erfolgt offenkundig weit schneller als man bisher gedacht hat.
  • Auf dem Weg nach oben?

    Organisationssoziologie : Wo keine Karriere, da kein Karrierist

    Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten können in Organisationen manchmal sinnvoll sein. Das lehrt das erstmals auf Deutsch erschienene Werk des Soziologen Norbert Elias - am Beispiel von Karriere-Strukturen auf vormodernen Kriegsschiffen.
  • Viel Text, wenig Inhalt?

    Sprachanalyse : Unbestimmte Infinitive

    Ein italienischer Wissenschaftler hat Computern Berichte der Weltbank zu lesen gegeben. Für Menschen ist die Lektüre aber eher nichts. Denn es steht immer weniger Konkretes drin.
  • Ohne gültige Dokumente geht an den europäischen Außengrenzen nichts mehr. Ein Flüchtling aus Syrien

    Grenzkontrollen : Alles muss man selbst machen lassen

    Grenzkontrollen sind eine staatliche Aufgabe, die moderne Staaten gerne delegieren. An andere Staaten oder auch private Dienstleister. Das stößt allerdings immer öfter an Grenzen.
  • Gefährlich werden die Schubladen, in die man seine Mitmenschen steckt, wenn sie mit einer negativen Wertung einhergehen. Stereotypen werden so zu Vorurteilen.

    Vorurteile : Schubladen in unseren Köpfen

    Warum wir Menschen „uns“ von „den anderen“ unterscheiden, erforschen Sozialpsychologen seit Jahrzehnten. Und sie finden Antworten darauf, wie sich feindselige Gruppen versöhnen lassen.
  • Auf dem Weg zur Fernsehübertragung ihrer öffentlichen Hinrichtung: Ambitionierte Kandidaten bei Deutschland sucht den Superstar

    Soziologie : Die Leiden der Impressionisten

    In einer Konkurrenzgesellschaft leben heißt, entweder zu den Gewinnern oder den Verlierern zu zählen. Es gilt, Eindruck zu machen – und mit dessen Folgen fertig zu werden.