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Doppelbegabung für Wissenschaften und Künste: Stig Strömholm, Rechtsgelehrter und historischer Romancier, 2014 bei einer Sitzung des Ordens Pour le mérite im Gespräch mit dem Germanisten Peter von Matt

Stig Strömholm : Die Redaktion druckte alles

Ein der guten Literatur gewidmetes Leben: Der europäische Rechtsgelehrte und schwedische Universalfeuilletonist Stig Strömholm feiert seinen neunzigsten Geburtstag.
Zu viel Freizeit ist auch nicht gut – ratsam ist es aber, sie zumindest für soziale Aktivitäten zu nutzen.

Arbeitspsychologie : Das Risiko von zu viel Freizeit

Fast alle wünschen sich mehr freie Zeit. Aber würde das wirklich zu mehr Zufriedenheit führen? Eine neue Studie ist der Frage anhand von umfangreichen Umfragen nachgegangen.

Dantes Kosmos : Einen Punkt sah ich, der strahlte Licht

Vor 700 Jahren starb Dante Alighieri, einer der bedeutendsten Dichter des Abendlandes. In seinem Hauptwerk, der „Göttlichen Komödie“ verwob er auch kosmologische Motive. Einige waren seiner Zeit hinterher – andere weit voraus.

Arbeitspsychologie : Das Risiko von zu viel Freizeit

Fast alle wünschen sich mehr freie Zeit. Aber würde das wirklich zu mehr Zufriedenheit führen? Eine neue Studie ist der Frage anhand von umfangreichen Umfragen nachgegangen.
Mal poetisch, mal dogmatisch: Der Koran lässt viel Raum für Interpretationen.

Normen aus dem Koran : Ist es Allahs Wille, dass Frauen weniger erben?

Forscher der Frankfurter Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft haben sich mit der Frage befasst, welche Normen der Koran den Muslimen vorgibt. Sie sehen mehrere Deutungsmöglichkeiten, neigen aber einer bestimmten Richtung zu.

Die Debatte live : Was entscheidet die Wahl?

Kindheit, Konfession oder doch „nur“ die Kandidaten – was spielt hinein in die Wahlentscheidung? Diskutieren Sie mit ab 18 Uhr in der Live-Debatte mit einer unabhängigen Wahlforscherin und dem Experten der Forschungsgruppe Wahlen.

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  • Die Leute verlieren ja so viel: Ist lebensgeschichtlicher Stoff Strandgut, den die glückliche Finderin sich aneignen darf? – Kristen Roupenian.

    Neue Debatte um „Cat Person" : Ich bin nicht so, wie alle Welt vermutet

    Darf eine Autorin mit ihren Figuren Katz und Maus spielen? Zum zweiten Mal löst die Erzählung „Cat Person“ von Kristen Roupenian eine Debatte über das Verhältnis von biographischen Fakten und literarischer Fiktion aus.
  • Die Teilnehmer der Londoner Pride Parade setzen sich für Diversität ein – und haben dabei vermutlich eine demographische Lesart im Sinn.

    Diversität : Wie Liberale und Konservative aneinander vorbeireden

    Wer von Diversität spricht, meint nicht immer dasselbe. Dass das, was gemeint ist, auch von der politischen Einstellung abhängt, behaupten nun amerikanische Psychologen.
  • Hoffentlich gibt es hier wirklich jemanden, der mein Signal hört und versteht: Vom Dach der 1957 eingeweihten Fazle-Omar-Moschee in der Wieckstraße im Hamburger Stadtteil Stellingen rief ein Muezzin schon im Mai 1961.

    Theologie des Muezzinrufs : Bei diesem Tönen

    Nicht auf die Melodie oder den Text kommt es an, sondern nur auf das Ereignis der Schwingung. Wie der Glockenschall kann der Muezzinruf nicht auf eine objektive religiöse Bedeutung festgelegt werden.
  • Eine Gruppe Freunde feiert abends mit Kuchen, Wein und Wunderkerzen.

    Sozialforschung : Die Soziologie des politischen Faultiers

    Offenbar bestimmt auch der Freundeskreis, wie politisch man ist. Denn Gleichgesinnte sind lieber unter sich und können sie es nicht sein, dämpft das durchaus die Bereitschaft zur Gesinnung.
  • Soweit die Tröpfchen fliegen: Strömungsmechaniker der TU Berlin vermessen Husten und Niesen

    Soziologie der Pandemie : Heterodoxe Aerosole

    Schlag nach bei Bourdieu: Die Entzifferung der Covid-19-Pandemie ist auch ein Lehrstück über die Dynamik der Forschung.
  • Im Herbst 2020 publizierte Wolfgang Benz sein Buch „Vom Vorurteil zur Gewalt“.

    Wolfgang Benz zum Achtzigsten : Instanz für Zeitgeschichte

    Der Antisemitismus wurde ihm allmählich zum Lebensthema: Wolfgang Benz verkörpert den Wandel des deutschen Geschichtsbewusstseins. Zum achtzigsten Geburtstag des ungeheuer produktiven Historikers.
  • Oswald Spengler: „Aber die seit Napoleon ins Riesenhafte wachsende Maschinentechnik Westeuropas mit ihren Fabrikstädten, Eisenbahnen und Dampfschiffen zwang endlich dazu, das Problem ernstlich zu stellen. Was bedeutet Technik?“ - 2009 besuchte Monika Maron mit ihrem Hund Momo das Gelände der alten Filmfabrik in Wolfen.

    Maron und Spengler : Wir gehen vorüber, und etwas anderes kommt

    Monika Maron zitiert in ihrem Roman „Artur Lanz“ den „Untergang des Abendlandes“ von Oswald Spengler. In den Kritiken wurde der Verweis politisch interpretiert. Er wirft aber auch literaturtheoretische Fragen auf.
  • Die ideale Rollenverteilung: Der eine macht das, was er besser kann als der andere.

    Soziologie im Haushalt : Wenn der Liebste es halt nicht kann

    Gleichheitsideale in Fragen der Verteilung der Hausarbeit erscheinen offenbar auch Frauen nur bedingt praxistauglich. Es dominiert der Pragmatismus. Der eine macht eben das, was er besser kann.
  • Psychotherapie : Zeige uns doch bitte, was ist!

    Systemische Aufstellungen mit menschlichen Stellvertretern sollen helfen, Probleme zu lösen – in der Familie, im Beruf oder im Körper. Auch in der Wissenschaft wird aufgestellt. Um Wahrheit geht es dabei allerdings nicht.
  • Chinas Präsident Xi Jinping (Porträt Mitte) sieht sich selbst in der Nachfolge Mao Tse-tungs und dessen Erbes verpflichtet.

    Archivforschung in China : Es bindet der Geist der Revolution

    Die historische Wahrheit wird unter Xi Jinping wieder instrumentell verstanden. Was nicht ins Bild passt wird zensiert oder für den Zugriff gesperrt: Der Freiburger Sinologe Daniel Leese berichtet über die Archivforschung in China.
  • So wohnt natürlich kein Soziologie-Professor: „Problemhaus“ in Duisburg.

    Gesellschaftskritik : Neue Mittelklasse? Das wären ja wir!

    Gibt es eine neue Mittelklasse in unserer Gesellschaft? Ein deutscher Soziologe wirft seinen Kollegen vor, die Augen vor den Realitäten der Gegenwartsgesellschaft zu verschließen.
  • Das war`s dann wohl: Dr. Giffey

    Nach Giffeys Rücktritt : Mach es wie die Baerbock

    Warum soll man eigentlich nebenher promovieren dürfen? Nur um sich dann mit dem begehrten Titel schmücken zu können? Das ist kein ausreichender Grund.
  • Redliche Rücksichtslosigkeit kann sich ein Literaturkritiker wie Marcel Reich-Ranicki (1920 bis 2013) leisten.

    Soziale Systeme : Die Schonung aller durch alle

    Schriftsteller sind selbst meist keine ehrlichen Rezensenten der Werke anderer Literaten. Jedenfalls nicht in den Fällen, wo das wichtig wäre.
  • Abgestaubt: „Robothespian“ im Science-Museum von Bristol.

    KI und Intelligenzforschung : Probiert es mit sozialer Schläue!

    Die Maschinen übernehmen, der menschliche IQ ist ausgereizt? Wer das glaubt, hat die Rechnung ohne die Intelligenzforschung gemacht. Neue Hausaufgaben für KI.
  • In ein Team mit vielen Frauen folgt auf einen Mann häufig eine Frau.

    Organisationssoziologie : Trojaner gegen die Segregation

    Sortieren sich Menschen nach gemeinsamen Merkmalen, bilden sich abgegrenzte. in sich homogene Gruppen, Überraschender Weise ist die soziale Homogenität in Organisationen und Firmen erstaunlich variabel, wie eine Studie zeigt.