https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/
Ja, das gibt’s. Der Säuglingssitz mit integriertem iPad-Halter kam 2013 auf den Markt.

Kleinkinderfernsehen : Babys vor Bildschirmen

Fernsehen ist nicht notwendig schlecht, selbst für Kleinkinder. Doch nur unter einer Bedingung, die von der Frage betroffenen Eltern nicht gefallen dürften.
Im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsarchivs verfasste Gerd Hardach den 2007 erschienenen Band „Kontinuität und Wandel. Hessens Wirtschaft seit 1945“.

Gerd Hardach gestorben : Die Ordnungen der Wirtschaft

Im goldenen Zeitalter der Wissenschaft erschienen Standardwerke gleich als Taschenbücher: Der Marburger Wirtschaftshistoriker Gerd Hardach ist gestorben. Wer wird im Fach der Nachfolger seiner weltweiten Unternehmungen?
Trotz der Gefahr angegriffen zu werden, stehen viele Trans-Menschen öffentlich für ihre Rechte ein, wie hier in Köln mit den Farben von trans- und Regenbogenflagge.

Soziologie : So divers sind Trans-Personen

In den letzten Jahrzehnten unterlag die Transgender-Bewegung einem großen Wandel, so eine US-Studie. Und die Zahl der Menschen, die sich als trans ansehen, steigt.
Tagungsort der Gesellschaft für Analytische Philosophie: die Humboldt-Universität Berlin

Georg Meggle ausgeladen : Bitte nicht öffentlich

Die Gesellschaft für Analytische Philosophie lässt ihren Ehrenpräsidenten bei einem Kongress nicht reden, weil er einen Querdenker-Appell unterschrieben hat. Für das Kongressthema wäre sein Fall gerade deshalb interessant gewesen.

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  • Seit Hans Blumenberg stand hier niemand mit so unheimlicher Aura am Katheder: Michel Houellebecq in der Universität Münster.

    Houellebecq in Münster : Mikroaggression, bitte!

    Michel Houellebecq, der sich im deutschen Literaturbetrieb rarmacht, liest in einem Hörsaal in Münster. Gerade der akademische Rahmen der Veranstaltung dürfte ihn gereizt haben.
  • Weil sie so viele Studien schreiben und publizieren müssen, kommen junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen kaum noch zum Lesen anderer Studien.

    Geisteswissenschaften : Wir publizieren uns zu Tode

    Jüngere Geisteswissenschaftler lesen kaum mehr wissenschaftliche Veröffentlichungen, weil sie zu beschäftigt damit sind, selbst welche zu schreiben.
  • Michael Stolleis im Jahr 2007.

    Gedenken an Michael Stolleis : Empörung war ihm nicht genug

    Die Grußworte waren ungewöhnlich persönlich, die Vorträge der Schüler ungewöhnlich sachlich: Auf der Frankfurter Gedenkfeier für Michael Stolleis wird das Ethos dieses auch im Engagement vorbildlich strengen Gelehrten lebendig.
  • Das Englisch macht die Sache auch nicht mehr hipper: „Revolutionäre“ Demonstration am 1. Mai 2022 in Berlin

    Soziale Systeme : Proletarier ohne Bewusstsein

    Die da unten gegen die da oben – doch Klassenkampf ist das keiner mehr. Eine neue Studie hat untersucht, wie die noch manuell tätige Arbeiterschaft ihre Lage einschätzt.
  • Wolfgang Eichwede

    Osteuropahistoriker Eichwede : Ein Brückenbauer

    Er schmuggelte Samisdat-Kassiber durch den Eisernen Vorhang und brachte von Deutschen geraubte Kunstschätze an ihre Heimatorte zurück: Der Osteuropahistoriker Wolfgang Eichwede ist ein echter Freund Russlands.
  • Der kanadische Soziologe Erving Goffman (1922 bis 1982) lehrte zuletzt in Berkeley und an der University of Pennsylvania

    Soziale Systeme : Niemand ist authentisch

    Zum hundertsten Geburtstag Erving Goffmans, des Soziologen, der erkannte, dass wir alle nur Darsteller sind. Immerhin können wir in der modernen Gesellschaft unsere Rollen auch immer mal wieder wechseln.
  • Nicht alle Zahlen sind Daten und nicht alle Daten informativ: Anonyme Klingelschilder eines Wohnhauses in Frankfurt am Main.

    Soziale Systeme : Die ganz oben sieht man nicht

    Daten über die Gesellschaft werden den Sozialforschern oft von Großen Forschungsorganisationen zur Verfügung gestellt. Doch diese Quellen wollen immer mal wieder gewartet werden.
  • Das 2011 vom polnischen Staat gegründete „Zentrum für polnisch-russischen Dialog und Verständigung“ wird künftig nach Juliusz Mieroszewski (1906 bis 1976) heißen.

    Russland und Polen : Feindbilder des Vorkriegs

    Seit 2011 gibt es in Warschau das „Zentrum für polnisch-russischen Dialog und Verständigung“. Im Krieg muss es seine Aufgabe neu definieren.
  • Zwanzig Seeleute starben, als die HMS Sheffield am 10. Mai 1982 sank. Der 1975 in Dienst genommene Zerstörer war nach einer der wichtigsten englischen Industriestädte benannt.

    Thatcher und Putin : Schiffe versenken

    Wo Flaggschiffe untergehen und Atomwaffen im Hintergrund stehen, wird Eskalation zu schnell unkalkulierbar: Der Falklandkrieg als Exempel. Ein Gastbeitrag.
  • Bei den Darstellerinnen der amerikanischen Fernseh-Show „the real housewives“ geht es meist aufregender zu als im Alltag der gewöhnlichen Hausfrau.

    Soziologie der Berufe : Wie angesehen ist die Hausfrau?

    Der Beruf „Hausfrau“ wird belächelt und gilt als veraltet. Die Meinungen gehen jedoch deutlicher auseinander, als man meinen würde: Gerade Jüngere bringen dem Beruf Respekt entgegen – ebenso wie Menschen mit niedrigerem Bildungsstand.
  • Gemeinsam mit Lothar Gall, Notker Hammerstein und Heribert Müller prägte Johannes Fried ein goldenes Zeitalter des Historischen Seminars der Frankfurter Goethe-Universität.

    Johannes Fried wird achtzig : Mut zur Stichprobe

    Der Frankfurter Mittelalterhistoriker Johannes Fried hat sich der Leben-Jesu-Forschung zugewandt. Er zeigt, dass Quellenkritik und Spekulation zusammengehören. Jetzt wird er achtzig.
  • Von der Konvivialität der Kölner Konfessionskulturen beeindruckt: Heinz Schilling

    Historiker Heinz Schilling : Er kann Bekenner erklären

    Konfession war einmal fast alles in der Neuzeit. Der Historiker Heinz Schilling machte sich mit dieser These auch seine eigene Lebenswelt verständlich. Jetzt wird er achtzig Jahre alt.
  • Hörte man auf Bertrand Russell, so brachten die Atombomben die Atmosphäre durcheinander, zuerst die des vernünftigen Gesprächs. Robert Haswell fotografierte ihn am 20. September 1959 für den „Daily Express“ auf dem Trafalgar Square. Vor Russell sprach der anglikanische Geistliche Lewis John Collins.

    Bertrand Russell 150 : Wann Streit sich lohnt

    Man muss sich fragen, ob man weiß, was man zu sagen hat: In den Pazifismus des am 18. Mai 1872 geborenen Philosophen Bertrand Russell ging der Gedanke ein, dass wir unsere rationale Selbstkontrolle zu oft überschätzen.