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Sozialforschung : Die Soziologie des politischen Faultiers

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Eine Gruppe Freunde feiert abends mit Kuchen, Wein und Wunderkerzen. Bild: Picture-Alliance

Offenbar bestimmt auch der Freundeskreis, wie politisch man ist. Denn Gleichgesinnte sind lieber unter sich und können sie es nicht sein, dämpft das durchaus die Bereitschaft zur Gesinnung.

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          Den idealen Staatsbürger stellen wir uns als ebenso aktiv wie diskussionsfreudig vor und als ebenso entschieden wie lernfähig. Er soll eine starke politische Meinung haben, aber keinen ideologischen Fremdenhass zeigen. Wir sagen also ja zu politischer Leidenschaft und nein zu politischer Intoleranz.

          In einer viel beachteten Untersuchung über das Verhalten angesichts von politischen Meinungsverschiedenheiten im persönlichen Umfeld hat die amerikanische Politikwissenschaftlerin Diana C. Mutz einst die Frage aufgeworfen, ob diese beiden Präferenzen einander nicht widersprechen: Könnte es nicht sein, dass der politische Aktivismus vor allem unter Gleichgesinnten gedeiht, die sich nach außen hin schwerhörig zeigen, während ein politisch gemischter Bekanntenkreis einem die allzu starken Engagements abgewöhnt?

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