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Covid-19-Forschung : Die Lehren aus der Krise

  • -Aktualisiert am

Ein brasilianischer Forscher bei der Impfstoffentwicklung: Die Pandemie hat gezeigt, wie Forschung funktionieren kann. Jetzt heißt es, positive Änderungen beizubehalten. Bild: AFP

Die Wissenschaft muss besser werden: Wenn die Pandemie abebbt, wird es darauf ankommen, nicht zur gewohnten Praxis zurückzukehren.

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          Während das Coronavirus Sars-CoV-2 auf dem Erdball wütet, reagiert die wissenschaftliche Gemeinschaft weltweit in beispielloser Weise. Rasch erkannte man, dass dieses Virus eine schwere, sich rasch ausbreitende Bedrohung darstellt und vor politischen oder geographischen Grenzen nicht haltmacht. Wenn die Wissenschaft wirkungsvoll gegen das Coronavirus vorgehen will, muss auch sie schnell sein, global agieren und sich auf die Bedürfnisse der Welt konzentrieren. Der gewohnte Wissenschaftsbetrieb reicht da nicht aus. So hat sich die Wissenschaft also unmittelbar vor unseren Augen, wenngleich von nur wenigen bemerkt, dramatisch verändert.

          Obwohl die Pandemie sich weiterhin ausbreitet und die Wissenschaft immer noch nach Antworten sucht, ist es nicht zu früh, um über diese Veränderung nachzudenken. Tatsächlich ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um einige dieser Veränderungen genauer in den Blick zu nehmen – sonst laufen wir Gefahr, bei der nächsten Bedrohung nicht ausreichend vorbereitet zu sein.

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