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Künstliche Intelligenz : Ein Gesetzbuch für Roboter

Die computergesteuerte Skulptur „SEER“ (Simulative Emotional Expression Robot) des Künstlers Takayuki Todo imitiert die Mimik seines Betrachters. Bild: dpa

Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Dabei sollte sie fair, sicher und nachvollziehbar eingesetzt werden. Was aber, wenn sich technische Systeme selbst überwachen? Politik, Wissenschaft und Wirtschaft suchen nach einer Antwort.

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          Je wichtiger eine neue Technologie wird, desto größer ist der Wunsch, sie zu beherrschen - und das in jeder Hinsicht: So gesehen erlebt die Künstliche Intelligenz (KI) gerade einen spektakulären Bedeutungsschub: Es gibt kaum einen Technik-Konzern auf der Welt, der nicht mit Hochdruck an solchen Systemen arbeitet; doch es gibt auch kaum ein Land, das nicht den Einsatz dieser Technik regulieren will. KI funktioniert schon recht ordentlich, ihre Regulierung aber lässt noch auf sich warten. Die Absichtserklärungen allerdings sind mittlerweile so laut und vielstimmig geworden, dass sie nicht mehr zu überhören sind.

          Corinna Budras

          Redakteurin in der Wirtschaft und für Frankfurter Allgemeine Einspruch.

          Ob Europäische Union, OECD oder G 20 - etliche internationale Institutionen haben in den vergangenen Tagen und Wochen ethische Richtlinien im Umgang mit KI verabschiedet, und ihre Erklärungen mit einer gehörigen Portion Pathos versehen. Selbst die Chinesen, bisher eher bekannt für einen kompromisslosen Einsatz von KI zur Vollendung ihres digitalen Überwachungsstaates, haben sich gerade solche Prinzipien auferlegt. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang notgedrungen stellt: Was soll das bringen?

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