Politikforschung :
Warum Umfragen den Wahlausgang nicht mehr vorhersagen können

Von Kathrin Dometsch, Dorothee Menhart
Lesezeit: 3 Min.
Ob schwarz, rot oder grün: Wo Wähler letztlich ihr Kreuz setzen, ist immer schwieriger vorherzusagen (Archivbild).
Lange Zeit konnte man anhand der Biografie klar zuordnen, wer wie wählt. Heute sind andere Faktoren wichtiger, weshalb der Wahlausgang nicht mehr eindeutig vorhergesagt werden kann.

Vielleicht werden Wählerinnen und Wähler allen Meinungsforschungsinstituten und Wahlforschern am 26. September ein Schnippchen schlagen und ihr Kreuz woanders setzen, als diese mutmaßen. Doch wahrscheinlich ist das nicht. Das liegt unter anderem daran, dass man an der Wahlurne bestimmten Mustern folgt.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.