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FAZ.NET-Spezial : Unser zweites Gesicht

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Unser zweites Gesicht Bild: F.A.Z.

Der Mensch, der „erste Freigelassene der Schöpfung“? Hier irrte Herder. Immer spannender wird die wissenschaftliche Entdeckung des Menschen als „soziales Tier“. Wo und wie die Mechanismen der Evolution auf uns wirken, beschreibt der Biophilosoph Eckart Voland

          Demographische Krise, soziale Kälte, Terrorismus, Kindermangel - die Welt steht Kopf. Wir müssen uns umstellen. Die Menschen hierzulande werden älter, sie werden weniger, und letzten Endes verändern sich unsere Gesellschaften und ihre Bezüge zueinander nicht weniger als andere Gesellschaften, die das Gegenteil erleben: Mehr Volk, mehr Kinder, mehr Jugend. Mit der Demographie ändern sich aber nicht nur die Zahlenverhältnisse.

          Das Kulturwesen Mensch paßt sich den veränderten Umständen an, er ändert sein Verhalten, Familien fallen auseinander oder suchen nach neuen Kontakten, und immer versuchen die Individuen das beste daraus zu machen. Ein Verhalten, das in vielen Situationen seine Wurzeln tief in der Evolution findet.

          Kein „Freigelassener der Schöpfung“

          Herder hatte eben nicht recht, behauptet der Gießener Biophilosoph und Soziobiologe Eckart Voland, als dieser den Menschen als „ersten Freigelassenen der Schöpfung“ und damit von aller natürlicher Determination befreit sah. Das soziale Tier im Menschen zu entdecken, gehört zu den spannendsten Entdeckungen der jüngeren Wissenschaftsgeschichte.

          Wo die egoistischen Gene Macht von uns ergreifen und wo die kooperativen und altruistischen Elemente der Evolution die Regie führen, erklärt Voland in seinem „Grundkurs der Soziobiologie“.

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