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Feuersbrunst : Zu nah am Chaparral

Auf die Frage, warum es dieses Jahr in Kalifornien (hier im Angeles National Forest) und in anderen amerikanischen Bundesstaaten so heftig brennt, gibt es mehr als nur eine Antwort. Bild: EPA

Der Wind trug die Asche von der amerikanischen Westküste Tausende Kilometer weit. Dort brennen die Wälder, aber es hilft wenig, nur übers Forstmanagement zu schimpfen, wenn man gerne „naturnah“ wohnt und überall ein Klimawandel droht.

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          So heftig lodern die Wald- und Buschbrände an der Westküste der Vereinigten Staaten, dass der Rauch selbst neuntausend Kilometer entfernt in Europa noch messbar ist. Vergangene Woche entdeckten Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung Ruß- und Aschepartikel über Leipzig. Die extreme Hitze der Brände lässt den Rauch kilometerhoch in die Atmosphäre aufsteigen, wo er von Winden in der oberen Troposphäre und Stratosphäre über Nordamerika und den Atlantik hinweg transportiert wird.

          Rebecca Hahn

          Freie Autorin in der Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Seit Wochen stehen große Gebiete an der amerikanischen Pazifikküste lichterloh in Flammen. Betroffen sind vor allem die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon, Washington und Idaho. Auch in sechs weiteren Staaten lodern Großbrände, meldete die Bundesbehörde National Interagency Fire Center am Mittwoch. Bis dahin war schon eine Gesamtfläche von fast 28000 Quadratkilometern verbrannt. Eine Fläche knapp elfmal so groß wie das Saarland und mehr als anderthalbmal so groß wie die Brandfläche zum gleichen Zeitpunkt 2019.

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