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Lagert sich der ostwärts ziehende Staub aus China am Meeresboden ab, archiviert er die Klimageschichte der Erde.

Archive des Erdklimas : Als die Westwinde drehten

In der Klimageschichte der Erde gab es immer wieder warme und kalte Phasen. Welche Folgen diese für das Erdsystem hatten, können Geowissenschaftler in den Meeressedimenten lesen.
Braunkohlekraftwerk Jänschwalde der Lausitzer Energie Bergbau AG.

Bilanz fossiler Brennstoffe : Gesundheit fällt nicht vom Himmel

Mitten in der Pandemie fliegen der Politik die Millionen Menschenleben um die Ohren, die das Verfeuern fossiler Brennstoffe gekostet hat. Welche Rolle bekommt der Gesundheitsschutz in der Klimakrise?
Wie hier vor Grönland war das Meer in den zurückliegenden 150.000 Jahren mindestens zweimal von dickem Schelfeis bedeckt.

Paläoklima : Die salzfreie Zeit im Polarmeer

Der Arktische Ozean war mehrmals in der Erdgeschichte ein Süßwassersee, der von einer dicken Eisschicht bedeckt war. Das zeigen die Analysen deutscher Forscher von Meeressedimenten.
Schneeschmelze und Regen bescheren der Mitte Deutschlands im Jahr 2021 schon Anfang Februar Hochwasser, und dem Norden droht, was eine Grenzwetterlage 1979 anrichtete.

Arktisluft über Deutschland : Erinnerungen an 1978 werden wach

Dem Norden droht ein Schneechaos, der Süden Deutschlands gibt sich fast schon frühlingshaft. Und in der Mitte herrscht Dauerregen und Hochwasser. Schuld an dieser Situation ist ein besonderes Wetterphänomen.
Der F.A.Z. Wissen Podcast mit Joachim Müller-Jung und Sibylle Anderl 41:35

F.A.Z. Wissen – der Podcast : Kann ich mich zweimal mit dem Virus anstecken?

Auch wer schon eine Sars-CoV-2 Infektion durchgemacht hat, muss mit einer Reinfektionen rechnen. Bei jungen Leuten sind sie nicht selten. Was heißt das für den Immunschutz mit den neuen Varianten – und nach einer Impfung ?

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  • Soldaten im Desinfektionseinsatz gegen die Pandemie in Südkorea.

    Desinfektionsmittel : Das Engelsgesicht der harten Chemie

    Besser nicht trinken oder injizieren, auch wenn der amerikanische Präsident das öffentlich meint. Desinfektionsmittel erleben jedenfalls einen historischen Boom. Doch was wird davon bleiben – im Körper, in der Umwelt?
  • Wo hier Rauch ist, da ist auch Caesium-137. Die Aussicht vom Dach des versiegelten Unglücksreaktors am 10. April 2020

    Radioaktivität : Wieder Flammen über Tschernobyl

    Heute vor 34 Jahren explodierte in der Ukraine ein Kernreaktor. Nun wirbeln Waldbrände dort radioaktive Asche auf und erinnern uns an einen anderen seltsamen Frühling. Aber welche Gefahr geht davon aus?
  • Blick vom Mond

    „Earth Day“ : Achterbahn fahren mit der Ökologie

    Früher war mehr Baum: Wie am Weißen Haus zuerst zum Spaten und heute zur Axt gegriffen wird. Ein halbes Jahrhundert nach dem ersten „Tag der Erde“ herrscht ökologischer Notstand – und wieder gibt es scheinbar Wichtigeres.
  • Der Arktische Ozean könnte laut einer neuen Studie schon bald im Sommer eisfrei sein.

    Studie zum Klimawandel : Nordpol im Sommer bald ohne Eis

    Eine internationale Studie zeichnet ein düsteres Bild: Selbst dann, wenn die Menschheit ihren CO₂Ausstoß rasch reduziert, wird es noch vor dem Jahr 2050 mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder eisfreie Sommer am Nordpol geben.
  • Trockene Bäume im Nationalpark Harz

    Klimaschutz-Studie : Die Billionen nach der Viruskrise

    Die Zahlenmenschen sind zurück. Die mit dem Blick fürs große Ganze – für die unvorstellbaren Verluste und Kosten der Corona-Krise. Dabei kommt der größte Brocken noch. Zeit für die Gefahrenabwehr, oder?
  • Blick in die Vergangenheit: Anhand der Baumringe lässt sich das Klima vergangener Epochen rekonstruieren (Symbolbild).

    Klimawandel : EU-Millionen für Baumringforscher

    Jahresringe von Bäumen sind gut dafür geeignet, das Klima zurückliegender Zeitalter zu erforschen. Doch bei der jüngeren Geschichte kommt die Methode an ihre Grenzen. Wissenschaftler suchen nun den Grund dafür.
  • Buschfeuer in Australien: Die Menschheit wird sich mit solchen Ereignissen zunehmend arrangieren müssen.

    Globale Erwärmung : Bloß keine Panik – auch nicht beim Klima

    Wenn die Corona-Pandemie irgendwann überstanden ist, wird ein anderes großes Problem noch immer da sein: Wie gefährlich ist die globale Erwärmung der Erde inzwischen, gerade angesichts drohender „Kipppunkte“? Ein Gespräch mit dem Klimaforscher Jochem Marotzke.
  • Das trockene Frühjahr macht den Landwirten wie hier in Niederbayern schon zu schaffen.

    Frühjahrstrockenheit : Droht uns schon wieder eine Dürre?

    Sonnig und warm ist es in Deutschland und schon wieder viel zu trocken. Regen ist nicht in Sicht. Und die Meteorologen machen sich Sorgen, dass es wieder so schlimm kommen könnte wie vor zwei Jahren.
  • CO₂-Speicherung : Verwandlung im Untergrund

    In Island macht man Ernst mit dem Klimaschutz. Dort wird Kohlendioxid in Karbonate verwandelt und auf diese Weise unschädlich gemacht.
  • Pandemie und Klimawandel : Was jetzt wohl aus dem Klima wird

    Der große Lockdown lähmt die Menschheit und drosselt damit ihre Emissionen. Erste Effekte zeigen sich bereits aus dem All. Aber kann sich der Planet wirklich so schnell von unserem Treiben erholen? Langfristig jedenfalls dürfte die Corona-Krise alles nur noch schlimmer machen.
  • Am 23 Juni 1802 versuchte Humboldt, den Chimborazo (kolorierter Kupferstich, gezeichnet von Jean-Thomas Thibaut nach einer Skizze Humboldts) im heutigen Ecuador zu besteigen. Obwohl er scheiterte, gehört dieses Abenteuer zu den bekanntesten Episoden seiner Amerikareise.

    Blogs | Expedition Anthropozän : Kameraroboter auf der Spur des Klimawandels

    Die Arbeit auf den Gletschern des Chimborazo wird immer wieder durch Regen unterbrochen. Doch die Spuren des Klimawandels bleiben für die Spezialkameras unübersehbar, genau hier, an Humboldts bedeutendstem Berg: Nirgendwo auf der Erde ist man dem Mond näher.
  • Klimawandel : Warum brannte Australien?

    New South Wales gilt endlich als feuerfrei, aber die Buschbrände waren verheerend. Und Forscher haben nun die Frage untersucht, inwiefern der Klimawandel an der Katastrophe schuld ist.
  • Eine Riesenwelle türmt sich auf an der Atlantikküste in der Bucht des portugiesischen Urlaubsortes Nazaré.

    Rätselhafte Riesenwellen : Das Monster nimmt Anlauf

    Monsterwellen sind viele Meter hoch und können großen Schaden anrichten, wenn sie auf Land treffen. Doch wie entstehen diese gewaltigen Meereswogen? Japanische Forscher glauben, dass die Topologie des Meeresbodens eine zentrale Rolle spielt.
  • Der Stübel-Gletscher am Chimborazo hat sich seit 2015 (roter Pfeil) mehr als 150 Meter Höhenmeter zurückgezogen.

    Blogs | Expedition Anthropozän : Die Suche nach dem Eis

    Hinauf auf den höchsten Punkt: Die Arbeit der Anthropozän-Forscher der Jungen Akademie am Chimbarazo führt sie auf und tief hinein in die vom Klimawandel gezeichneten Gletscher.