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Sentinel-6 gestartet : Die Weltmeere im Blick

Der achte europäische Wächter-Satellit ist im All. Aus seiner Erdumlaufbahn observiert „Sentinel-6“ die Ozeane. Er registriert jede Änderung des Meeresspiegels, verursacht etwa durch den Klimawandel.
Wie eine tiefe Schlucht frisst sich der Braunkohletagebau Hambach in den Boden.

Instabiles Rheinisches Revier : Wenn der Boden unter den Füßen absackt

Dort, wo Braunlkohle abgebaut wird, muss auch jede Menge Erde abgetragen und an anderer Stelle aufgeschüttet werden. Das bringt den Untergrund vielerorts gefährlich in Bewegung und Hänge ins Rutschen. Mit Satelliten können solche Vorgänge nun genauer beobachtet werden.

Entgleister Klimawandel : Die Kurven der globalen Krise

Die Nachrichten über die Erderwärmung wurden zuletzt immer schriller. Unsere Grafiken, die aus den jüngsten Forschungsstudien erzeugt wurden, bezeugen den beschleunigten Wandel im Eis, in den Böden und in den Ozeanen.
Im Winter wurde das deutsche Forschungsschiff „Polarstern“ zur einzigen Lichtquelle für die Teilnehmer der Expedition, und zwar über lange Wochen.

Arktis-Expedition MOSAiC : Freiluftlabor auf der Eisscholle

Über ein Jahr lang driftete die Crew des Forschungseisbrechers „Polarstern“ durch die Arktis. Was Forschung unter derart harschen Bedingungen bedeutet, dokumentierte ein Kamerateam – auch in der Dunkelheit der Polarnacht.

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  • Plastikstühle am Grund des Mittelmeers vor der franzöischen Küste.

    Vermüllter Meeresboden : Wo sich Plastik herumtreibt

    Plastikmüll treibt nicht nur auf der Oberfläche der Ozeane. Kunststoffe setzen sich auch tonnenweise in Form von Mikropartikeln am Meeresboden ab. Forscher sind den Wegen und Strömungen nachgegangen. Dabei haben sie beachtliche Entdeckungen gemacht.
  • Uraltes Basaltgestein prägt die Landschaft in der Region Pilbara in Westaustralien.

    Die Kinderstube der Erde : Als die Kontinente Fahrt aufnahmen

    Die Erdplatten begannen offenbar schon viel früher zu driften als gedacht. Bereits vor 3,2 Milliarden Jahren hatten Gesteinsströme tief im Innern der Erde ein Magnetfeld erzeugt. Zeugen dafür finden sich in Australien.
  • Ausbeutung der Natur : Neuseelands dunkle Seite

    Es gilt als das umweltbewusste Musterland, wo die Koexistenz von Natur und Wohlstandsgesellschaft zu gelingen scheint. Doch die Realität in Neuseeland sieht leider anders aus. Das Naturparadies steht vor dem Kollaps.
  • Soldaten im Desinfektionseinsatz gegen die Pandemie in Südkorea.

    Desinfektionsmittel : Das Engelsgesicht der harten Chemie

    Besser nicht trinken oder injizieren, auch wenn der amerikanische Präsident das öffentlich meint. Desinfektionsmittel erleben jedenfalls einen historischen Boom. Doch was wird davon bleiben – im Körper, in der Umwelt?
  • Wo hier Rauch ist, da ist auch Caesium-137. Die Aussicht vom Dach des versiegelten Unglücksreaktors am 10. April 2020

    Radioaktivität : Wieder Flammen über Tschernobyl

    Heute vor 34 Jahren explodierte in der Ukraine ein Kernreaktor. Nun wirbeln Waldbrände dort radioaktive Asche auf und erinnern uns an einen anderen seltsamen Frühling. Aber welche Gefahr geht davon aus?
  • Blick vom Mond

    „Earth Day“ : Achterbahn fahren mit der Ökologie

    Früher war mehr Baum: Wie am Weißen Haus zuerst zum Spaten und heute zur Axt gegriffen wird. Ein halbes Jahrhundert nach dem ersten „Tag der Erde“ herrscht ökologischer Notstand – und wieder gibt es scheinbar Wichtigeres.
  • Der Arktische Ozean könnte laut einer neuen Studie schon bald im Sommer eisfrei sein.

    Studie zum Klimawandel : Nordpol im Sommer bald ohne Eis

    Eine internationale Studie zeichnet ein düsteres Bild: Selbst dann, wenn die Menschheit ihren CO₂Ausstoß rasch reduziert, wird es noch vor dem Jahr 2050 mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder eisfreie Sommer am Nordpol geben.
  • Trockene Bäume im Nationalpark Harz

    Klimaschutz-Studie : Die Billionen nach der Viruskrise

    Die Zahlenmenschen sind zurück. Die mit dem Blick fürs große Ganze – für die unvorstellbaren Verluste und Kosten der Corona-Krise. Dabei kommt der größte Brocken noch. Zeit für die Gefahrenabwehr, oder?