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Wachstum ist die Quelle unseres materiellen Wohlstandes. Doch es wird auch verantwortlich gemacht für die Klimakrise und den ruinösen Umgang mit dem Planeten. Können wir durch Verzicht unsere Umweltprobleme lösen?

Mehrweg statt Einweg : Der Pionier gegen Plastikmüll

Rostock stellt mit einem stadtweiten Pfandbechersystem um auf Mehrweg. Die Stadtverwaltung, Wirtschaft und Ehrenamtliche ziehen an einem Strang.

Erosion : Es zieht uns den Boden unter den Füßen weg

Die Landwirtschaft ist die Grundlage unserer Lebensmittelindustrie und sichert unter anderem die Herstellung von mehr als 3000 Brotsorten. Doch die Hochleistung im Ackerbau setzt dem Boden zunehmend zu.
Gas ist wertvoller denn je, trotzdem ist das Abfackeln für Experten nicht immer die schlechteste Lösung.

Methan aus Lecks und Bohrungen : Wo Klimasabotage der Alltag ist

Ungewollte Austritte aus Pipelines und Gas- oder Ölanlagen sind eine globale Belastung. Einige Hotspots für das klimaschädliche Methan sind schon identifiziert, doch schnell lösen lässt sich das Problem offenbar trotzdem nicht.

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  • Eine Seniorin kühlt sich mit Wasser aus einem Hydranten in der Skid Row von Los Angeles ab.

    Hitzerekord in Nordkalifornien : So heiß wie im Tal des Todes

    Ein stabiles Hochdruckgebiet sorgt in Kalifornien für Temperaturen um die 40 Grad. Weil die Betreiber des Stromnetzes mit Überlastungen rechnen, hat die Netzagentur Zwangsabschaltungen angekündigt.
  • Die deutschen Auwälder gelten als Hotspots der Artenvielfalt, die mit ihnen zu verschwinden droht.

    Renaturierung : Zurück ins deutsche Auenland?

    Erst wurden Rhein, Donau und andere Flüsse begradigt, nun sollen die Gewässer aber renaturiert werden. Kann das gelingen? Fragen an die Ökologin Barbara Stammel
  • Von oben betrachtet, fallen die Lücken im Laubdach des Auwaldes eher auf. Alle Hoffnung ruht nun auf den Eichen.

    Dürre und Naturschutz : Die Auwälder sind in Gefahr

    Auf den ersten Blick wirkt alles grün und gesund. Doch in der Leipziger Burgaue liegt ein einzigartiges Ökosystem trocken und ist vom Aussterben bedroht. Und mit dem Auwald verschwindet seine Artenvielfalt.
  • Klimawandel : Der sensible Eispanzer der Antarktis

    Wie schnell schmelzen die Eisschilde der Antarktis, wenn der Klimawandel weiter ungebremst fortschreitet? Drei Studien liefern mögliche Szenarien.
  • Im niederländischen Groningen sind Fahrräder aus dem Straßenverkehr kaum wegzudenken. Würde sich weltweit eine ähnliche Nutzung von Fahrrädern entwickeln, könnten Kohlenstoffemissionen deutlich reduziert werden.

    CO2-Einspareffekt ermittelt : Täglich 2,6 Kilometer radeln fürs Weltklima

    Spritschlucker schaden, aber wie viel bringt eigentlich Fahrrad fahren im großen Stil für den Klimaschutz? Dänische Forscher haben sich an Niederländern ein Beispiel genommen und das Potential für Kohlendioxid-Einsparungen ausgerechnet.
  • Umweltkatastrophe in Deutschland: Was das verheerende Fischsterben in der Oder ausgelöst hat, ist noch immer unklar.

    Natur braucht eigene Rechte : Ende der ökologischen Symbolik

    Eigene Rechte für die Natur würden die (selbst-)zerstörerische Kraft des Menschen beschränken und die Freiheit gegenwärtiger und künftiger Generationen schützen. Sie anzuerkennen wäre alles andere als Verbotspolitik. Ein Gastbeitrag, über ein zutiefst liberales Projekt.
  • Urban Gardening in Berlin: Ein Imker im Gemeinschaftsgarten Himmelbeet in Wedding

    Moderne Landwirtschaft : Urbane Gärtner als Revolutionäre

    Wie die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft gelingen kann, dafür haben Forscher ein paar Strategien entwickelt. Manche werden in den Städten bereits ausprobiert.
  • Superhitze produziert Gewitter, auf Regen folgt Trockenheit: Ein Blitz entlädt sich über Rattelsdorf in Bayern.

    Vor „Blitzdürren“ wird gewarnt : Heda! Heda! Hedo!

    Auch kurze, plötzlich auftretende Trockenheiten sind wie lange Dürren ein Fluch. Was dieser Klimawandel alles an Erkenntnissen und Hoffnungen zutage fördert: von „Blitzdürren“ und herbeigesehnten Gewittern..
  • Die Erde aus dem Weltall betrachtet.

    1,59 Millisekunden weniger : So kurz war ein Tag schon lange nicht mehr

    Am 29. Juni wurde auf der Erde der kürzeste Tag seit den sechziger Jahren gemessen. Das hat mit der Geschwindigkeit der Erdrotation zu tun – und mit dem Mond. Dabei werden die Tage tendenziell eigentlich eher länger.