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Meteoritenkrater : Meteoritenkrater: Konzentrische Ringe in der Wüste

  • Aktualisiert am

„Kebira”: Neu entdeckter Meteoritenkrater in der Sahara Bild: Boston University

Es bedurfte der Auswertung eines Satellitenfotos, um ihn zu erkennen: Der Krater „Kebira“, der nun in der Sahara entdeckt wurde, ist vor einigen zehn Millionen Jahren entstanden.

          Die Überreste eines Kraters in der Sahara mit 31 Kilometer Durchmesser, der vermutlich durch den Einschlag eines Meteoriten entstanden ist, haben Forscher der Boston University auf einem Satellitenbild identifiziert.

          Das Gebilde weist zwei konzentrische Ringe auf. Die Lage des äußeren Rings ist durch eine gestrichelte Linie markiert. Der bis zu diesem Fund größte bekannte Krater der Sahara hat nur rund zwölf Kilometer Durchmesser. Noch größere Einschlagstrukturen sind schwer zu entdecken, da sie am Erdboden selbst kaum wahrzunehmen sind.

          Viele Millionen Jahre alt

          Der jetzt im Westen Ägyptens aufgespürte Krater, der mit seinen beiden konzentrischen Ringen an gewisse Krater auf dem Mond erinnert, hat den Namen „Kebira“ erhalten. Der Meteorit, der ihn vor einigen zehn Millionen Jahren erzeugte, dürfte gut einen Kilometer groß gewesen sein. Die Forscher glauben, daß bei dem Einschlag auch die gelbgrünen Quarzglas-Fragmente entstanden sind, die gelegentlich in der Dünenlandschaft Südwestägyptens gefunden werden. Die starke Erosion des Kraters führen die Forscher auf Wind und Wasser zurück.

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