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Meeresspiegelanstieg : Flutgefahr an Küsten verdoppelt

Die Küste von Mana Island, einer kleinen Fiji-Insel im Südpazifik: Vor allem tropische Gebiete dürften von Überschwemmungen betroffen sein. Bild: Picture-Alliance

Zehn bis zwanzig Zentimeter wird der Meeresspiegel bis Mitte dieses Jahrhunderts noch steigen. Forscher befürchten, dass sich damit auch die Überschwemmungen vervielfachen. Vor allem eine Region ist davon betroffen.

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          Der erwartete Anstieg des Meeresspiegels um zehn bis zwanzig Zentimeter bis zur Mitte des Jahrhunderts dürfte die Zahl der Überschwemmungen an den Meeresküsten weltweit verdoppeln.

          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Das haben amerikanische Geologen ermittelt, indem sie Ozeanmodelle aus der Klimatologie mit Sturmmodellen koppelten und damit erstmals die Gezeiten- und Wellenhöhen an den Küsten berücksichtigten.

          Wie die Forscher in „Scientific Reports“ berichten, werden vor allem die Tropen, die bisher wenig Fluktuation erlebten, von den Flutwellen getroffen.

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