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F.A.S. exklusiv : Zehntausend Hitzetote im Rekordsommer 2018

Eine vertrocknete Sonnenblume steht Ende Juli nahe Dresden auf einem Feld. Bild: dpa

Erste Zahlen deutscher Behörden zeigen: Im Sommer des vergangenen Jahres ist die Sterblichkeit sprunghaft angestiegen. Das könnte am Klimawandel liegen.

          3 Min.

          Der extreme Sommer des Jahres 2018 könnte in Deutschland Tausende von Menschen das Leben gekostet haben. Erste Daten deutscher  Behörden, welche der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vorliegen, zeigen, dass in den besonders heißen Monaten Juli und August die Sterblichkeit hochschnellte. Manche Fachleute sprechen von etwa zehntausend zusätzlichen Hitzetoten.

          Konrad Schuller
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          In normalen Jahren sterben im Juli und August relativ wenig Menschen. Die meisten Todesfälle gibt es während der Grippephase im Winter. Im vergangenen Jahr aber war die Sterblichkeit nach Angaben des Statistischen Bundesamtes  im August mit 8,14 Prozent der Jahressumme so hoch wie seit 2003 nicht mehr.

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