https://www.faz.net/-gwz-9ronh

Permafrost und Klimawandel : Die Alpen zerbröseln

Das Abendlicht lässt die Alpen bei Chamonix erglühen. Bild: mauritius images / Sanderoutdoor

In der Schweiz überwachen Forscher das Tauen der Berge. Aufhalten können sie die Veränderungen nicht. Sie können aber versuchen, im Ernstfall rechtzeitig zu warnen.

          6 Min.

          Es ist der frühe Morgen des 24. Juli, als sich am Matterhorn ein schweres Unglück ereignet. Ein Bergführer und sein Gast passieren gerade den Kreuzsatz unweit des Gipfels, als sich plötzlich ein Fels löst. Gesteinsmassen reißen die beiden Männer 800 Meter in die Tiefe. Sie haben keine Chance. Die Steinschläge dauern den ganzen Tag, ihre Leichen können erst am Abend aus der Wand geborgen werden.

          Andreas Frey

          Freier Autor in der Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dass Menschen am Matterhorn verunglücken, gehört zur Geschichte dieses Berges und seiner Besteigung. Von Anfang an, auch wenn Felsstürze ein eher seltenes Ereignis sind. Nach diesem Unglück allerdings schleicht sich in und um Zermatt schnell ein Verdacht ein, denn es geschieht zum Höhepunkt der größten Hitzewelle des Sommers 2019. Haben die hohen Temperaturen den Felsen gelöst? Lässt der Klimawandel das berühmte Wahrzeichen der Schweiz immer schneller zerbröseln?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ganz schön neblig: Der Covid-19-Impfstoff muss in Spezialkühlschränken aufbewahrt werden bei mehr als eisigen Temperaturen.

          Corona-Impfung : Was man über mögliche Nebenwirkungen weiß

          In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.
          Freundinnen: Luisa und Sophie wohnen zusammen in Frankfurt. Beide verdienen Geld mit Pornovideos, die sie selbst aufnehmen.

          Studentin in Geldnot : Pornos drehen für den Master

          Luisa besucht eine Hochschule im Rhein-Main-Gebiet und verkauft Sexvideos, um ihr Studium zu finanzieren. Sie sagt, das fühle sich dreckig an. Doch der Geldmangel habe sie dazu getrieben, und andere Nebenjobs sind ihr zu zeitaufwendig.