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Bedrohte Ernten : Landwirtschaft im Zeichen des Klimawandels

  • -Aktualisiert am

Fast vertrocknet und viel zu klein sind Maispflanzen Anfang August 2015 auf einem Feld in Brandenburg. Bild: dpa

Kein Wirtschaftszweig ist so direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen wie die Landwirtschaft. In Deutschland versucht man, mit robusteren Sorten und neuen Strategien den Herausforderungen zu begegnen.

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          Einige hundert Millionen Jahre Erdgeschichte haben ihre Spuren in Deutschland hinterlassen. Wind, Feuer, Wasser und in der letzten Eiszeit gewaltige Eismassen haben das Landschaftsbild geschliffen und geformt. Was das mit der heutigen Landwirtschaft zu tun hat? Nun, relativ viel sogar. Die agrarisch genutzten Flächen haben sich, zumindest was das Bodenregime angeht, seit Ende der letzten Eiszeit nicht mehr entscheidend verändert. „Die Böden, mit denen die heutige Landwirtschaft arbeitet, sind in den letzten 10.000 Jahren entstanden“, sagt Jörg Reichling von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

          Was sich allerdings verändere und Auswirkungen auf die aktuelle Ertragslage habe, das seien die Randbedingungen. „Natürlich gibt es in Deutschland günstige und weniger günstige Regionen für bestimmte landwirtschaftliche Produktionszweige. Der Boden spielt dabei eine wichtige Rolle. Pflanzenwachstum aber ist in erster Linie von der Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit sowie von Wetter und Klima abhängig.“ So unbefriedigend das für die Landwirte sein mag: Aussagen über künftige Entwicklungen und Standorte seien momentan lediglich als Szenarien mit teils großen Unsicherheiten möglich.

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