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Unwetter und Klimawandel : Warum Wirbelstürme heftiger werden

Beschädigte Boote und Gebäude sind nach dem Hurrikan Ian in Fort Myers Beach, Florida. Bild: AP

Hurrikan Ian und Taifun Noru haben außergewöhnlich schnell und heftig gewütet und große Zerstörungen hinterlassen. Da stellt sich abermals die Frage: Liegt das am Klimawandel?

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          Die Warnung war deutlich: Der Wirbelsturm Ian, so Präsident Joe Biden, könnte in Florida verheerend wirken. Das amerikanische Hurrikanzentrum warnte vor einer bedrohlichen Sturmflut und extremen Orkanböen. Mehr als zwei Millionen Menschen mussten ihre Häuser verlassen, Hunderttausende Menschen verstopften auf der Flucht die Straßen in Richtung Norden. Und tatsächlich: Ian traf als einer der stärksten je in den Vereinigten Staaten gemessenen Wirbelstürme an Land. Starkregen und eine mehr als drei Meter hohe Sturmflut setzten das Land unter Wasser, knapp zwei Millionen Menschen waren ohne Strom.

          Pia Heinemann
          Redakteurin Natur und Wissenschaft

          Es ist Wirbelsturmsaison auf der Nordhalbkugel. Bereits am vergangenen Wochenende hatte der Wirbelsturm Fiona an der Ostküste Kanadas immense Schäden verursacht, Anfang dieser Woche wütete der Taifun Noru auf den Philippinen und in Vietnam. Die Stürme fordern Menschenleben, vernichten Häuser, verheeren Landschaften. Doch in dieser Saison scheinen die Stürme ungewöhnlich schnell an Kraft zuzulegen – und mit außergewöhnlicher Intensität zu wüten. Eine Folge des Klimawandels?

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