Geoengineering :
Eine Klimalösung stößt an Grenzen

Von Dirk Eidemüller
Lesezeit: 4 Min.
Wenn Gebiete, wie hier auf Sumatra, für neue Plantagen abgeholzt und entwässert werden, soll die sogenannte beschleunigte Verwitterung helfen, freigesetztes Kohlendioxid wieder zu binden.
Gemahlenes Basaltgestein, gezielt auf Landflächen verstreut, zählt zu den aussichtsreichsten Maßnahmen, CO₂ aus der Luft zu entnehmen. Doch das klappt offenbar nicht überall so wie erhofft.

Der jüngste Sachstandsbericht des Weltklimarates hat einmal mehr deutlich gemacht, wie viel Zeit bei der Umstellung der globalen Energiesysteme auf klimaneutrales Wirtschaften schon verloren gegangen ist. Obwohl eine schnelle Verringerung der globalen Kohlendioxid-Emissionen hin zu einer Netto-Null-Emission um das Jahr 2050 dringend vonnöten ist, um massiven Klimaveränderungen entgegenzuwirken, steigt der CO2-Ausstoß immer noch an, anstatt zu sinken. Besonders wichtig ist deshalb, alle Möglichkeiten zu prüfen und zu nutzen, die eine Entnahme von Klimagasen aus der Atmosphäre versprechen.

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