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Darwin und die Sklaverei : Der größte Fluch auf Erden

Charles Darwins Evolutionstheorie wird gerne zur Rechtfertigung von Unterdrückung genutzt; das Stärkere setze sich eben durch. Darwin war auch durchaus zurückhaltend in moralischen Fragen, die seine Lehre aufwarf. Doch bei einem Thema kannte er keine Zurückhaltung: bei der Sklaverei.
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Saccharomyces cerevisiae, auch Bier- und Backhefe genannt

Evolutionsbiologie : Der Duft der Backhefe

Versuche mit Pilzen und Bakterien entschleiern dank des raschen Generationenwechsels elementare Geheimnisse der Evolution. Das gilt nunmehr sogar für sexuelle Selektion auf genetischer Ebene.

Down House (29) : Darwins Simpsons

Würde er heute noch leben, wäre Darwin wahrscheinlich Fan der amerikanischen Fernsehserie „Die Simpsons“, so wie die Simpsons umgekehrt Darwin-Fans sind. Darwin hatte bei den Simpsons auch schon einen Auftritt, doch seine Evolutionstheorie vertrug sich schlecht mit dem Sendeformat.

Entgleister Klimawandel : Die Kurven der globalen Krise

Die Nachrichten über die Erderwärmung wurden zuletzt immer schriller. Unsere Grafiken, die aus den jüngsten Forschungsstudien erzeugt wurden, bezeugen den beschleunigten Wandel im Eis, in den Böden und in den Ozeanen.
Zum Beispiel die Taufliege: Expression von Hox-Genen in den verschiedenen Körperregionen

Hox-Gene : Ordnung im Körperbau

Baupläne sind genetisch tief verankert: Die sogenannten Hox-Gene sorgen dafür, dass sie sich in der Embryonalentwicklung ausbilden. Für prägnante Unterschiede zwischen verschiedenen Tierformen sorgen gleichzeitig Steuergene höherer Ordnung.

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  • Äußerlich ist „Psychedelika” unverkennbar. Zwei vor siebzehn Jahren eingeschickte Museumsexemplare konnten nach einer molekularbiologischen Analyse nun dieser Fischart zugewiesen werden.

    Biosystematik : Im Dickicht der Stammbäume

    Darwin ebnete den Weg zur Einsicht, dass alle Organismen miteinander verwandt sind. Doch wie die Verwandtschaftsbeziehungen jeweils genau aussehen, ist oft schwer herauszufinden. In Berlin ging es unlängst, hochkarätig besetzt, um solche Fragen der Biosystematik.
  • Taubenknochen auf einer Darwin-Handschrift in Down House

    F.A.Z.-Serie : Down House: Darwins Reichtum

    Er bezeichnete sich selbst als einen „Millionär von seltsamen und wunderlichen kleinen Tatsachen“ und bezog sich dabei auf den immensen Beobachtungsschatz, den er über Jahrzehnte hinweg zusammengespart hatte. Wir wollen Darwins Tresor in einer neuen Serie knacken.
  • Zeitleiste : Darwins Lebenswerk in 22 Bildern

    Ein Arztsohn aus Shrewsbury schickt sich an, mit seinen auf einer Expeditionsreise gesammelten Beobachtungen die Welt der Natur- und Geisteswissenschaften zu verändern - und kommt fast zu spät. In einer Bildreportage skizzieren wir die wichtigsten Stationen von Darwins Lebenswerk.
  • Eine Rekonstruktion des wohl bekanntesten Vogelvorläufers, des Archaeopteryx.

    Paläontologie : Überraschungen in Vogelhirnen

    Vögel sind zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig. Sollte solche Fähigkeiten nicht schon ihren Vorläufern im Tertiär einen Vorteil gesichert haben? Für englische Forscher erhärtet sich dieser Verdacht an fossilen Funden.
  • Ein Strang genügt: eine RNS-Struktur

    Ursprung des Lebens : Die Evolution im Labor

    In einer RNS-Welt dürften die ersten Schritte des Lebens stattgefunden haben, bevor das Wechselspiel von DNS und Proteinen begann. Nun haben Wissenschaftler erstmals RNS-Moleküle hergestellt, die sich nur mit Hilfe von ihresgleichen reproduzieren.
  • Der Stummelkormoran der Galápagos-Inseln auf einer Lithographie von John Gerrard Keulemans aus dem Jahr 1912

    Darwins Stummelkormoran : Prekäres Inselglück

    Flügel bracht der Stummelkormoran nicht, den Charles Darwin 1835 auf den Galápagos-Inseln sah. Aber seine Anpassung an die sehr speziellen Bedingungen an den Küsten von Fernandina und Isabela macht ihn verwundbar.
  • Epigenetik : DNA ist nicht alles

    Das Genom ist nicht die Blaupause, nach der ein Organismus auf vorgespurten Bahnen seine Entwicklung absolviert. Manchmal können auch Umwelteinflüsse vererbt werden: über Imprinting und andere epigenetische Mechanismen.
  • Ein Versuchslabor der Evolution: der Viktoriasee in Ostafrika

    Artenbildung : Darwins bunte Hunde

    Im ostafrikanischen Viktoriasee leben hunderte von Buntbarscharten, an denen sich das Spiel der Adaptation und Artenaufspaltung wunderbar studieren lässt. Die Farbzeichnungen der Fische spielen dabei eine wesentliche Rolle.
  • Zwei Blattschneiderameisen bei der Arbeit

    Soziale Insekten : Wie Ameisen Staat machen

    Soziale Insekten wie Ameisen und Bienen können nicht nur auf eine lange Faszinationsgeschichte zurückblicken. Sie stellen auch evolutionäre Erklärungen der Möglichkeit und Herausbildung ihrer arbeitsteiligen Gesellschaften auf die Probe.
  • Ihm reichen lichtschwache Lochkameraaugen: der archaische Kopffüßer Nautilus.

    Evolutionstheorie : Wer Augen hat, zu sehen...

    Die Evolution des komplexen Linsenauges plausibel zu machen, war für Darwin eine große Herausforderung. Heute können die Evolutionspfade, die zu verschieden gebauten Augen führen, als Lehrbuchbeispiele der Evolutionstheorie gelten.
  • Zwei männliche „Endler”, Poecilia wingei.

    Evolutionstheorie : Adaptation im Zeitraffer

    Evolutionäre Entwicklungen brauchen im allgemeinen lange Zeiträume, längere zumindest, als dass sie sich unter Laborbedingungen verfolgen ließen. Doch wenn man es klug anstellt, lassen sich Anpassungsprozesse unter Selektionsdruck eindrucksvoll beschleunigen.
  • Auf der richtigen Spur: Die Finken, wie sie in der zweiten Auflage von Darwins Reisebericht zu finden sind.

    Darwin : Finken lügen nicht

    Die Finkenarten der Galápagos-Inseln wurden zu Kronzeugen der Darwinschen Evolutionstheorie. Doch ihre steile Karriere begann nicht etwa, als der junge Darwin sie zum ersten Mal sah, sondern erst geraume Zeit später.
  • Michael Endes Jim Knopf kann als Gegenschichte zur nationalsozialistischen Pervertierung von Darwins Theorie gelesen werden

    Darwin-Jahr 2009 : Jim Knopf rettet die Evolutionstheorie

    Michael Endes „Jim Knopf“ ist mehr als nur ein Kinderbuch. Nicht nur weil dem Titelhelden Jemmy Button Pate stand, der mit Charles Darwin von den Galápagos-Inseln zurückkehrte. Wer Endes Buch genauer liest, sieht darin gar eine Gegengeschichte zur nationalsozialistischen Vereinnahmung der Evolutionstheorie. Eine Neuinterpretation von Julia Voss.