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FAZ Plus Artikel Neue Studie : Das Böse im Menschen

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Der Archetyp des bösen Jungen: Darth Vader aus der Star-Wars-Welt Bild: Wolfgang Eilmes

Psychologen haben den dunklen Kern der Persönlichkeit untersucht. Ihre wichtigste Erkenntnis: Wer den sogenannten D-Faktor hat, hat gleich neun schlechte Eigenschaften und ist damit zu vielen Schandtaten bereit.

          Jeder kennt sie, die rücksichtslosen und niederträchtigen Menschen, die sich auf Kosten anderer bereichern, ihre Mitmenschen mobben, über Leichen gehen und keinerlei Schuldgefühle oder Gewissensbisse zeigen. Während Psychologen diese dunklen Eigenschaften bislang weitgehend isoliert voneinander betrachtet haben, zeigt eine Studie aus Ulm, Landau und Kopenhagen, dass diese Merkmale den gleichen Ursprung haben. Gemeinsamer Nenner ist der dunkle Kern der Persönlichkeit, den Morten Moshagen von der Universität Ulm und seine Kollegen den D-Faktor nennen. Weil diese dunklen Eigenschaften verschiedene Facetten ein- und desselben D-Faktors sind, kommen sie auch nicht vereinzelt vor, sondern gebündelt. Zugespitzt formuliert, könne man sagen, so Moshagen in einer Erklärung, dass derjenige, der seine Mitarbeiter maßregele, mit hoher Wahrscheinlichkeit auch seine Geschäftspartner ausnutze, Steuern hinterziehe und vermutlich auch seinen Ehepartner oder seine Ehepartnerin betrüge.

          Der Psychologe und seine Kollegen Benjamin Hilbig von der Universität Koblenz-Landau und Ingo Zettler von der Universität Kopenhagen halten einem übertriebenen Egoismus für das zentrale Element des D-Faktors. Sie definieren diesen dunklen Kern als Bestreben, den eigenen Nutzen um jeden Preis zu maximieren, ohne Rücksicht auf die Rechte und Bedürfnisse der anderen oder der Gesellschaft. Dabei nehmen Menschen mit einem starken D-Faktor in Kauf, dass andere zu Schaden kommen, oder erfreuen sich sogar daran, anderen bewusst zu schaden. Zu diesem dunklen Kern gehört auch die Überzeugung, überlegen zu sein, und das Recht zu haben, sich selbst an die erste Stelle zu setzen. Wer solche Überzeugungen pflegt, hat keine Gewissensbisse oder Schuldgefühle, weil neben ihm kein Platz mehr ist.

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          Die neun Persönlichkeitseigenschaften des D-Faktors

          Sadismus – Lust, andere zu quälen

          Gehässigkeit – Lust, anderen zu schaden

          Moralische Enthemmung – Das Fehlen jeglicher Gewissensbisse oder Schuldgefühle

          Selbstbezogenheit – Verlangen nach einem immer höheren sozialen und finanziellen Status

          Psychopathie – Fehlende Empathie und Selbstkontrolle, gepaart mit einem impulsiven Verhalten

          Egoismus – Exzessive Beschäftigung damit, sich Vorteile zu verschaffen, auch auf Kosten anderer

          Machiavellismus – Manipulative, kaltschnäuzige Gesinnung und der Glaube, dass der Zweck die Mittel heiligt

          Übertriebenes Anspruchsdenken – Starke Überzeugung, besser zu sein als andere und mehr beanspruchen zu können

          Narzissmus – Extreme Selbstbezogenheit, Überheblichkeit und der Drang, immer und überall im Mittelpunkt zu stehen