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Netzrätsel : Das Gegenteil von Hifi

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Bild: https://simulationcorner.net/Sidplayer/index.html

Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: eine musikalische Reise in die Vergangenheit.

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          Musik ohne richtige Instrumente, die einfach vom Computer produziert wird: Das ist heute völlig selbstverständlich, ganz gleich, ob es nun um die Töne selbst geht oder um das Drumherum wie Schneiden, Mixen und Editieren. Dabei waren Computer in den ersten Jahrzehnten stumm oder konnten bestenfalls hilfloses Piepen von sich geben. Der Durchbruch bei der Tonerzeugung kam mit den Heimcomputern der achtziger Jahre: Sinclair Spectrum, Commodore VC20 oder C64, Computer von Atari und Texas Instruments – sie alle konnten mehr oder weniger adrett musizieren. Lange führend war der C64 von Commodore, sein „Sid“, Sound Interface Device, besaß drei Tongeneratoren mit vier Wellenformen; für Programmierer seinerzeit ein unfassbarer Reichtum an Möglichkeiten (obwohl die obere Grenzfrequenz von 4 kHz nicht gerade HiFi-verdächtig war).

          Nicht nur Computerspiele waren nun mit „Musik“ untermalt, es gab auch reine Sound-Demos, die auf Datasette und Diskette weiterverbreitet und von Menschen offenbar auch freiwillig angehört wurden. Heute lassen die penetranten Melodien an ein kaputtes Keyboard mit nur drei Tasten oder einen Zahnarztbohrer denken, unter https://simulationcorner.net/Sidplayer/index.html können Sie einem ganzen Repertoire der Musik von damals lauschen. Der Informatiker Sebastian Macke hat einen Emulator geschrieben, der es möglich macht, die Sounds von damals in Originalqualität abzuspielen. Klicken Sie sich durch Kategorien wie „Games“ oder „Demos“ oder starten die Zufallswiedergabe mit Klick auf „Slightly Random Choice“.

          Unsere Rätselfrage: Welcher Massenspeicher für Heimcomputer arbeitete mit einem Endlostonband und bot eine Speicherkapazität von etwa 85 kB? Senden Sie Ihren Lösungsvorschlag bitte an netzraetsel@faz.de. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir einen eBook-Einkaufsgutschein im Wert von 25 Euro. Einsendeschluss ist der 13. Januar 2021, 21 Uhr.

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