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Künstliche Intelligenz : Von der Schwierigkeit unser Gehirn zu verstehen

  • -Aktualisiert am

Das Phänomen der Emergenz kann anhand von Seifenblasen veranschaulicht werden. Bild: Getty

Der Geist der maschinellen Intelligenz ist aus der Flasche, aber wie weit wird er wohl kommen, wenn das Hirn doch so ganz anders funktioniert? Einige provokante Thesen zum KI-Hype.

          7 Min.

          Die Welt steht im Bann eines für die Menschheit entscheidenden Ereignisses: der vollen Erkenntnis des Geistes durch künstliche Nachbildung. Es scheint alles bereit. Philosophie, Psychologie und Neurowissenschaften haben den Geist und das Gehirn intensiv erforscht, die technischen Mittel der Nachbildung des Gehirns brauen sich sichtbar zusammen, Nachrichten über maschinelle Nachbildungen einzelner Geistesleistungen jagen sich, die Wirtschaft bereitet breite Anwendungsfelder vor, Hekatomben junger Leute lernen das Programmieren, nur um dabei zu sein, und die Öffentlichkeit ist hellwach.

          Aber Wesentliches ist offensichtlich noch unverstanden. Die gegenwärtige Künstliche Intelligenz wird schon durch kleine Kinder in den Schatten gestellt: drei Jahre nach der Geburt verstehen Kinder ihre unmittelbare Umgebung, agieren darin, sprechen, interagieren sozial und lernen täglich unzählige neue Worte, Objekte und Vorgänge.

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