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Darknet-Fahndung : Wie Justitia die Zwiebel schälen will

  • -Aktualisiert am

Wie eine Zwiebel ist das Tor-Netzwerk schichtweise aufgebaut und schützt die Anonymität seiner Nutzer. Zum Ärger der Polizei. Bild: Getty

Wenn die Polizei im Darknet gegen Waffenhändler und Drogendealer ermittelt, stößt sie recht schnell an die Grenzen der Technik – und der Justiz.

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          Bei den vielen Informatikern im Raum konnte Jürgen Gause nicht widerstehen. Der Kriminalhauptkommissar hielt am Mittwoch einen Vortrag über Ermittlungen im Darknet, also dem verschlüsselten und anonymen Teil des Internets. Die Universität Erlangen-Nürnberg hatte ihn eingeladen. Neben dem Kommissar diskutierten an dem sogenannten „Cybercrime Tag“ auch Juristen und Informatiker. Auf Letztere hatte es Gause abgesehen, als er sagte: „Wer hier einen interessanten Job sucht, sollte zum Bundeskriminalamt kommen!“ Spannender könne ein Job kaum sein, fuhr er fort.

          Wie spannend es bei Ermittlungen in den dunklen Winkeln des Netzes tatsächlich zugeht, zeigt nicht zuletzt ein Erfolg, den das BKA voriges Jahr zusammen mit niederländischen Kollegen errang: Da hatten die Ermittler eine der größten Handelsplattformen für illegale Güter, den „Hansa Market“ unterwandert und vom Netz genommen. Dieser Fall zeigt aber noch viel mehr. Nämlich, wie kompliziert es juristisch gesehen ist, im Darknet zu ermitteln, und welche Hürden die Technik dabei darstellt.

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