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Bild: Julia Ossko und Eugen Schulz


Sogar auf Pockenviren ruhte die Hoffnung

Von KAI KUPFERSCHMIDT und LAURA SALM-REIFFERSCHEIDT · 7. Juni 2021

Am 5. Juni 1981 erfuhren Ärzte und Forscher erstmals von einer rätselhaften Krankheit. Zunächst waren es nur wenige Fälle, daraus wurde bald eine Pandemie: Aids. Heute, vierzig Jahre später, gibt es noch immer keinen HIV-Impfstoff. Warum?

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Ein Akt der Verzweiflung

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Alternativen zum Impfstoff

Es begann mit einem Pilz. Aber wie endet es? Vierzig Jahre nach der ersten Meldung zur Aids-Pandemie, vierundzwanzig Jahre nach dem Aufruf Clintons und zwölf Jahre nach der vielversprechenden Thai-Studie hat die Welt noch immer keinen Impfstoff, der Menschen vor Aids oder HIV schützt: Schätzungsweise 1,7 Millionen infizieren sich jedes Jahr mit dem Erreger. Doch gerade weil es so schwer ist, haben Forscher in den vierzig Jahren unglaublich viel gelernt über Impfstoffe und das Immunsystem. Alle Bemühungen, die im Kampf gegen HIV vergebens schienen, hätten ihnen zum Beispiel bei der Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen geholfen, sagt Feinberg. „Das Programm wäre niemals so schnell vorangeschritten ohne die Werkzeuge, Erkenntnisse und Partnerschaften, die entstanden sind bei dem Versuch, einen HIV-Impfstoff zu entwickeln.“

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