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Die Botanik-Kolumne

Draußen ist das neue Drinnen: Im Reich der Flora finden wir Erstaunliches, ob auf dem Balkon, im Garten oder auf Streifzügen durch die Natur, sogar auf der Fensterbank – es wird nie langweilig. Unsere Autorinnen und Autoren berichten im Wechsel von ihren Entdeckungen.

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  • Ab in die Botanik : Germania Silvis Horrida

    Zur Zeit der Römer war Germanien von düsteren Buchenwäldern bedeckt. Sie waren bereits damals eine irreversible Folge menschlichen Eingriffs in die Natur.
  • Kluge Tauben

    Ab in die Botanik : Vom Bordstein zur Skyline

    Jeden Winter aufs Neue fragt man sich, wie hält man es als Vogelfreund mit dem Füttern im Winter. Bei einem heimischen Vogel ist der Fall klar, wer Tauben füttert muss Strafe zahlen. Doch die Stadttaube erlebt höchstwahrscheinlich bald einen Imagewechsel – worüber der Naturschutzbund nicht begeistert ist.
  • Ab in die Botanik : Jetzt wird’s igelig

    Die Lebensräume der Igel schwinden. Felder werden in aufgeräumte Äcker für Monokulturen verwandelt und überall entstehen Straßen. Und in den Städten trifft man zunehmend auf Stein- und Schotterwüsten anstelle von grünen Gärten.
  • Ab in die Botanik : Der einsamste Baum

    Auf Campbell Island vor Neuseeland ist das Wetter so mies, dass es kein Baum aushält. Gar keiner? Doch! Einer trotzt der Witterung. Wie lebt es sich, als einziges Gehölz im Umkreis von hunderten von Kilometern?
  • Wellenformation: Wird das Pflaster viel zu nah an den Baum gelegt, heben die Wurzeln den Bodenbelag und bremsen so auch manchmal die Radfahrer aus.

    Ab in die Botanik : Was für eine Wurzelei

    Der Arm sah nicht gut aus, so grün, gelb, blauviolett schillernd. Aber einem Baum kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, dass seine Wurzeln mitunter schmerzhafte Unfälle verursachen.
  • Wer nach seinem Tod bestattet wird, wird mit seinen Stickstoff-Reserven prompt zum Dünger.

    Pflanzen in der Forensik : Kommisar Ambrosia

    Aus toten Körpern entweicht Stickstoff – und düngt damit die Pflanzen in der Umgebung. Das wollen sich Kriminalisten zu Nutze machen und suchen nach Auffälligkeiten in Wäldern und Wiesen, um unbekannte Gräber ausfindig zu machen.
  • Ab in die Botanik : Pflanzen und Sprachen

    Nirgends wachsen mehr Pflanzenarten als auf Neuguinea - und nirgends werden auf so engem Raum so viele Sprachen gesprochen. Beides hängt zusammen.
  • Es kommt immer auf die Perspektive an. Blühende Sonnenblumen auf einem Feld in Oberrad bei Frankfurt.

    Wachstum von Sonnenblumen : Wer ist die Größte im ganzen Land?

    Manche Sonnenblumen wachsen so hoch hinaus, dass sie die Häuser ihrer Besitzer überragen. Der Wettbewerb um die größte Pflanze ist eröffnet! Doch wie motiviert man die eigene Blume zu solchem Rekordwachstum?
  • Eine Mischung explosives Saatgut für die grüne Stadt gefällig?

    Ab in die Botanik : Grüne Bomben aus Ton, Samen und Erde

    Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir? Sollen Städte grüner werden, sind auch ihre Bürgerinnen und Bürger gefragt.
  • Man weiß nicht, wer sich hier einquartieren wird - doch Honigbienen sind es sicher nicht.

    Ab in die Botanik : Hotel Beelifornia

    Diesen Sommer wollen alle die Bienen retten, gerne mit einem Insektenhotel. Doch mancher Halunke nutzt die neue Empfindsamkeit aus, bei den Nisthilfen aus dem Supermarkt ist Skepsis angeraten. Da greift man besser selbst zum Bohrer.
  • Kein Wildwuchs, auch kein Unkraut: Urbane Gärtner lieben die robusten Stockrosen, die mehr als zwei Meter hoch aufragen können und so die „Baumscheiben“ am Straßenrand zieren.

    Ab in die Botanik : Malven für die Stadtrebellion

    Zürich und Berlin haben eine zart blühende Gemeinsamkeit, die beinahe vergessen lässt, dass die beiden Städte auch eine dunkle Vergangenheit teilen: Stockrosen – von Anwohnern und den urbanen Gärtnern geliebt, von den Behörden inzwischen immer öfter geduldet.
  • Ab in die Botanik : Die grimmige Nessel

    In Neuseeland gibt es keine wilden Tiere und kaum Gewaltkriminalität. Aber es gibt Urtica ferox.
  • Klimawandel? Die Robinie wuppt das schon.

    Ab in die Botanik : Vom Schein der Robinien

    Die Robinie wurde jüngst zum Baum des Jahres 2020 gekürt. Denn die Scheinakazie passt sich gut an den Klimawandel an. Doch unumstritten war ihre Wahl nicht.
  • Ab in die Botanik: Marillen, so weit das Auge reicht.

    Ab in die Botanik : Alles andere ist Aprikose

    Geschützte Ursprungsbezeichnung, Original-Siegel: Ist die berühmte Marille aus der Wachau wirklich so besonders? Schlechtes Timing für solch Empfindlichkeiten, dieses Jahr ist für die Super-Aprikose schon hart genug.
  •  Leinen bügeln: Ein Tribut an eine alte Tradition.

    Ab in die Botanik : Dämmerung im Faserland

    Öl, Samen, Fasern: Schon vor über 30.000 Jahren schätzten Menschen die nützlichen Flachspflanzen. Leinen ist nicht nur sommerlich, sondern uraltes Kulturgut.
  • Mit Minze werden Cocktails erfrischend.

    Ab in die Botanik : Mit Minze dein Cocktailprinz

    Für Minze-Liebhaber beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Kurz vor der Blüte im Hochsommer schmecken die Blätter besonders aromatisch.
  • Ab in die Botanik : Blumen auf Bikini

    Anfang Juli war der internationalen Tag des Bikinis. Das namensgebende Südsee-Atoll hat ebenfalls eine Flora, seiner Vergangenheit zum Trotz.
  • Ab in die Botanik : Fiese Feigen

    Würgefeigen könnten manche Gesellschaftsheoretiker auf die Idee bringen, das bekannte Plautus-Zitat etwas anders zu formulieren: Homo homini ficus.
  • Die Corona-Krise lässt uns den öffentlichen Raum mit neuen Augen sehen. Vielleicht gelingt es jetzt, selbst trostlose Plätze zu beleben.

    Ab in die Botanik : Trügerischer Glanz

    Die Corona-Krise verschafft dem öffentlichen Raum neues Ansehen. Wo sich nun Pizzakartons stapeln oder dicke Absperrkordeln spannen, ist aber Phantasie gefragt.