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Die Botanik-Kolumne

Draußen ist das neue Drinnen: Im Reich der Flora finden wir Erstaunliches, ob auf dem Balkon, im Garten oder auf Streifzügen durch die Natur, sogar auf der Fensterbank – es wird nie langweilig. Unsere Autorinnen und Autoren berichten im Wechsel von ihren Entdeckungen.

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  • Ab in die Botanik : Die Letzte Ihrer Art

    Auf der Hawaii-Insel Maui wurde eine neue Pflanzenart entdeckt. Es gibt aber offenbar nur ein einziges Exemplar davon.
  • Eschenholz ist stabil und zugleich elastisch, deshalb bei Schlittenbauern beliebt. Es wird mit Dampf in Form gebracht, damit wir flott über Schnee und Eis gleiten.

    Ab in die Botanik : Dank Esche: Ski und Rodel gut

    Uns plagt Corona, aber Europas Eschen leiden unter einem Pilz. Und so wird eine Schlittenfahrt durchaus zu einer Tour der Solidarität.
  • Den Frühling sucht man derzeit noch mit der Lupe.

    Ab in die Botanik : Frühling, erwache!

    Der Frühling lässt auf sich warten, wie auch andere Freuden im Lockdown. Wenn die Frühblüher im Garten erfrieren, stellt sich die Frage: Wann ist es warm genug, um mit der Gartenarbeit zu beginnen?
  • Die Rezepte meiner ostpreußischen Großmutter gingen verloren, doch an Kapern fehlt es mir nie.

    Ab in die Botanik : Gekaperte Knospen

    Seit mehr als 9000 Jahren nutzt der Mensch Kapern. Aber sie dienten nicht nur eingelegt zum Würzen, sondern oft auch als Medizin.
  • Ab in die Botanik : Die Pflanzen des Homer

    Was blüht denn da, auf der Wiese, wo Zeus und Hera es treiben? Die Identifizierung der etwa sechzig in den homerischen Epen namentlich erwähnten Pflanzen hatte schon etliche Gelehrte beschäftigt.
  • Ab in die Botanik : Gedüngte Wüste

    In der chilenischen Atacama düngte man früh mit Guano, fossilem Vogelkot. Aber auch auf das „weiße Gold“ hatten nicht alle gleichermaßen Zugriff.
  • Ab in die Botanik : Frostschutz im Garten

    Anfang Februar konnte man erleben, wie bitterkalt es in Deutschland werden kann. Eine Tatsache, die gerne von Hobbygärtnern verdrängt wird. Unter den Minustemperaturen haben ihre Schützlinge gelitten, exotische Bananenstauden wie heimische Obstbäume. Was ist zu tun bei Frostschäden?
  • Bananenpflanzen sind tatsächlich keine Palmen, sondern riesige Stauden.

    Ab in die Botanik : Gelb ist die Hoffnung

    Der ewige Lockdown macht alle ganz Banane im Kopf. Was liegt da näher, als sich an deren Ursprung zu begeben, und wenn auch nur in Gedanken: Auszeit auf einer Bananenplantage.
  • Ab in die Botanik : Ein Kraut für Könige

    Das Gewächs mag es warm und hell, verträgt keinen Frost und wurde schon von den Alten Ägyptern kultiviert. Karl der Große soll Basilikum in Europa populär gemacht haben. Und es gibt noch einiges mehr zu berichten über das königliche Kraut.
  • Ab in die Botanik : Asche zu Asche

    Asche ist wahrscheinlich der älteste Dünger der Welt. Ganze Ökosysteme sind darauf angewiesen, was Brände hinterlassen. Doch Gartenexperten haben Bedenken, mit Verbrennungsrückständen die Böden anzureichern. Der Grund sind Schwermetalle.
  • Der Drachenbaum ist ein Symbol der Kanaren.

    Ab in die Botanik : Im Pflanzenparadies Teneriffa

    Im Lockdown wurde Urlaub auf Teneriffa plötzlich cool – dabei wissen Botaniker, Hippies und Humboldt die Insel schon lange zu schätzen. Den Insel hat eine einzigartige Pflanzenwelt zu bieten.
  • Die Rettung vor dem Skorbut: Kerguelenkohl wächst auch bei schlechtem Wetter im Indischen Ozean.

    Ab in die Botanik : Der Kohl des Tiefen Südens

    Auf den unwirtlichen Kerguelen im Indischen Ozean herrscht ganzjährig garstiges Wetter. Dementsprechend bescheiden kommen Flora und Fauna daher. Doch selbst unter diesen Bedingungen fanden Seeleute hier eine Rettung vor dem gefürchteten Skorbut.
  • Alleine im Turm hätte Rapunzel viel Zeit, um Feldsalat ordentlich zu putzen. Aber ein moderner Prinz geht dabei sicher gerne zur Hand.

    Ab in die Botanik : Rapunzel, das geheimnisvolle Kraut

    Knackige Blätter und ein nussiger Geschmack: Feldsalat ist die Rettung im Winter. Für alle die grüne Salate lieben, sich aber nicht langweilen wollen.
  • Ab in die Botanik : Achtung, überall ist es rot

    Ohne blinkenden Nippes im Vorgarten ist für manche Zeitgenossen einfach kein Weihnachten. Andere brauchen unbedingt das Rot einer überzüchteten Tropenpflanze.
  • Palmfett kommt auch in Spekulatius zum Einsatz.

    Ab in die Botanik : Spekulatius ist Überall

    Die Palmölgewinnung bedroht so viele Pflanzen- und Tierarten wie kein anderes Agrarprodukt. Doch käme das weltweit benötigte Öl aus anderen Pflanzen, wäre alles noch viel schlimmer
  • Eine Zimmertanne würde sich als Interior-Accessoire eignen, nur sollte es im Raum dann nicht zu warm werden.

    Ab in die Botanik : Der Wald im Wohnzimmer

    Alle Jahre wieder holen wir uns ein Stückchen Wald nach Hause. Dabei gibt es auch Koniferen, die sich als Innenraumbegrüngung fürs ganze Jahr eignen. Man muss nur bei den Zimmertemperaturen ein paar Abstriche machen.
  • Glühwein „to go“: Für die richtige Atmosphäre muss man in diesem Advent selbst sorgen, sollte sich dabei aber nicht unbedingt an amerikanischen Riten orientieren.

    Ab in die Botanik : Gaumenfreuden anderer Art

    Was Archäologen in Höhlen so finden, lässt einen manchmal staunen: Stechapfel? Im Vergleich dazu sind Gewürze wie Kardamom und Zimt schon deutlich bekömmlicher.
  • Manche Pflanzen frieren im Winter!

    Ab in die Botanik : Zeit zum Einpacken

    Der Klimawandel stellt die alten Gartenweisheiten auf den Kopf. Heute hat man mehr Zeit, seinen Garten winterfest zu machen.
  • Grün wird im Herbst knapp, und das hat Gründe, die aber immer noch nicht völlig verstanden sind.

    Ab in die Botanik : Die Farben des Novembers

    In den vergangenen Wochen konnte man sich an den bunten Baumkronen erfreuen. Doch warum färben sich Blätter im Herbst überhaupt rot und gelb? Dieses wissenschaftliche Rätsel ist bis heute nicht ganz gelöst. Dafür das eines anderen Farbspektakels der sonst düsteren Jahreszeit.
  • Ab in die Botanik : Wer Amsel und Meise beim Feiern stört

    Im Lockdown treffen sich die Menschen in ihren Gärten, zwischen Heizpilz und Feuerschale. Das mag die Verbreitung des Virus eindämmen, doch der Rasen und die tierischen Gartenbewohner freuen sich nicht unbedingt darüber.