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Warteschlangen an Flughäfen : Und wieder steht der Passagier

Lange Warteschlangen am Frankfurter Flughafen auch Anfang Dezember Bild: Holger Appel

Alle Jahre wieder – die Warteschlangen an den Flughäfen werden lang und länger. Fraport warnt seine Passagiere nun, genug Zeit einzuplanen. Und die Verantwortlichen schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

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          Warteschlangen haben eine lange Vorgeschichte. Es sei zehn Jahre her, so erzählt man es sich im Frankfurter Flughafenkonzern Fraport, dass Vorstandschef Stefan Schulte zum Londoner City-Airport reiste, um nicht die Stadt, sondern schnellere Passagierkontrollanlagen anzugucken. Die wolle er auch haben, soll Schulte, damals neu als Vorstandschef im Amt, gesagt haben. Bekommen habe er sie bis heute nicht, so endet die Anekdote.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Zum Weihnachtsverkehr hat Fraport wieder eine Warteschlangenwarnung verschickt. „Fluggäste sollten unbedingt 2,5 Stunden vor Abflug am Airport sein“ lautet der Verhaltenshinweis für Reisende, die vom 18. Dezember an ihren Flug nicht verpassen wollen. „Die Infrastruktur unserer beiden Terminals wird zum Jahresende noch einmal voll ausgelastet sein“, sagt Thomas Kirner vom Fraport-Terminalmanagement.

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