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Ngozi Okonjo-Iweala : Eine Reformerin für die WTO

Ngozi Okonjo-Iweala wird die erste Frau an der Spitze der WTO. Bild: AFP

Erstmals eine Frau, erstmals eine Afrikanerin: Ngozi Okonjo-Iweala rückt an die Spitze der Welthandelsorganisation. Die resolute Ökonomin dürfte ordentlich Dampf machen.

          4 Min.

          Dies wäre vor einigen Jahren kaum vorstellbar gewesen: Ngozi Okonjo-Iweala soll als erste Frau und als erste Afrikanerin den Chefposten einer der wichtigsten multilateralen Organisationen für Handels- und Wirtschaftspolitik übernehmen. Als Nachfolgerin des glücklosen Brasilianers Roberto Azevêdo wird die 66 Jahre alte Nigerianerin an die Spitze der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf rücken.

          Claudia Bröll
          (clb.), Freie Autorin
          Johannes Ritter
          (rit.), Wirtschaft

          Dafür hatte im Oktober schon eine klare Mehrheit der 164 WTO-Mitgliedsländer votiert. Doch Donald Trump hatte sein Veto gegen die Wahl der promovierten Ökonomin und ehemaligen Ministerin eingelegt. Sein Nachfolger Joe Biden indes hat nun den Weg für sie frei gemacht. Die amerikanische Regierung freue sich, Okonjo-Iweala zu unterstützen, erklärte das Büro des Handelsbeauftragten in Washington. Damit ist die endgültige Berufung der Nigerianerin an die WTO-Spitze nur noch reine Formsache.

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