https://www.faz.net/-gqe-9be2u

Reformvorschlag : Krankenhäuser wie in Dänemark

  • -Aktualisiert am

In einem Krankenhaus in Baden-Württemberg Bild: dpa

Viele Krankenhäuser sind für Notfälle nicht gut ausgestattet. Berater des Finanzministers stellen jetzt einen Plan vor, wie sich das ändern kann.

          3 Min.

          Seit einigen Jahren wächst der Einfluss des Bundesfinanzministers auf die Gesundheitspolitik. Der Grund für seine erweiterten Mitsprachrechte sind jene rund 14 Milliarden Euro, die aus dem Bundesetat an die ansonsten aus Beitragsgeldern finanzierten Krankenkassen fließen. Jetzt hat sich auch der wissenschaftliche Beirat von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) des Gesundheitssystems angenommen. Er verlangt Änderungen an der Finanzierung des größten Kostenblocks, den Krankenhäusern. Etwa jeder dritte jener 217 Milliarden Euro, die die gesetzlichen Kassen voriges Jahr ausgegeben haben, floss an die knapp 2000 Krankenhäuser und Rehakliniken in Deutschland.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Wien.

          In den Augen der Gutachter ist das viel zu viel. Sie monierten Über- und Fehlversorgung in deutschen Kliniken, auch zu viele Betten. „In Deutschland gibt es zu viele kleine und schlecht ausgerüstete Krankenhäuser, die sich nicht kosteneffizient betreiben lassen“, lautet einer der Kernsätze der 56-seitigen Analyse, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Das Symbol für Ethereum

          Digitalwährung Ether : Besser als Bitcoin

          Alle Welt ist im Bitcoin-Rausch. Dabei gibt es eine Alternative, die viel interessanter ist: Ether. Doch was macht die Digitalwährung so besonders?
          Marylyn Addo und ihr Team arbeiten an einem Corona-Impfstoff.

          Forscherin Addo im Interview : „Ich erwarte im Frühjahr eine Entspannung“

          Infektiologin Marylyn Addo forscht mit ihrem Team selbst an einem Corona-Impfstoff, hat dabei aber gerade einen Rückschlag erlebt. Im Interview spricht sie über ihre Arbeit, mangelnde Impfbereitschaft, Virus-Mutationen und Lockdown-Effekte.