https://www.faz.net/-gqe-ad3aa

Immobilienkosten : Wohnungspreise steigen in Stadt und Land

  • Aktualisiert am

Protest für bezahlbaren Wohnraum in Hamburg Bild: dpa

Die Preise für Wohnungen ziehen in Großstädten weiter an. Aber auch die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in ländlichen Kreisen erhöhen sich um mehr als 11 Prozent.

          1 Min.

          Auch in der Corona-Krise verteuern sich Wohnimmobilien in Deutschland zunehmend. Die Preise lagen zum Jahresanfang durchschnittlich 9,4 Prozent höher als im ersten Quartal 2020, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. „Diese Preisentwicklung war sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen zu beobachten.“

          Besonders deutlich stiegen die Preise für Wohnungen in Großstädten über 100.000 Einwohner mit einem Plus von 11,3 Prozent und in den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) mit einem Anstieg von 11,1 Prozent sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen (Plus von 11,3 Prozent). Zuletzt haben Lieferengpässe etwa bei Stahl, Holz und Dämmstoffen die Preise am Bau in die Höhe getrieben.

          Die Nebenkosten für den Erwerb einer Immobilie sind für Käufer aufgrund des im Dezember 2020 in Kraft getretenen Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen um 0,3 Prozent binnen Jahresfrist gesunken. Während sie zwischen dem 4. Quartal 2019 und dem 4. Quartal 2020 noch deutlich gestiegen waren (um 7,9 Prozent), sanken sie von Ende 2020 auf Anfang 2021 um 6,5 Prozent. Neben den Kosten für die Maklercourtage berücksichtigt der Preisindex für Erwerbsnebenkosten auch Grunderwerbsteuer und Notargebühren.

          Weitere Themen

          Samsung steigert Quartalsgewinn um 72 Prozent

          Elektronikhersteller : Samsung steigert Quartalsgewinn um 72 Prozent

          Südkoreas Vorzeigeunternehmen erwartet, dass die starke Nachfrage nach Computerchips und Speicherbausteinen in den kommenden Monaten andauern wird, auch wenn es zu Engpässen wegen Störungen in der Lieferkette kommen kann.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.