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Wohngeld und Gasumlage : Wie die Koalition um Entlastungen ringt

Schutzschirm für die Ärmsten? Wer im Plattenbau wohnt, hat oft kein Geld übrig. Bild: dpa

Die Bundesregierung ist sich nicht einig: Sollen nur Geringverdiener entlastet werden – oder alle Bürger? Und der Union ist noch einmal etwas ganz anderes wichtig.

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          Russland hat mittlerweile Übung darin, mit den Nerven der Deutschen zu spielen. Einen Tag nachdem in Berlin die Höhe der Umlage für alle Gaskunden bekannt gegeben worden war, warnte der russische Energiekonzern Gazprom seine europäischen Kunden vor weiteren Preiserhöhungen. Im Winter könnten die Gaspreise um 60 Prozent auf mehr als 4000 Dollar je 1000 Kubikmeter steigen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Sowohl die Produktion als auch die Exporte würden wegen der Sanktionen des Westens schwieriger, lautete die Begründung aus Moskau.

          Julia Löhr
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Hierzulande geht derweil die Debatte weiter, wer angesichts der steigenden Energiekosten um wie viel entlastet werden sollte. Im Grundsatz beschlossen ist zwischen den Ampelkoalitionären eine Reform des Wohngelds. Diese Leistung können Menschen mit niedrigen Einkommen oder Renten beantragen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte schon im Juli im Zuge der Rettung des Energiekonzerns Uniper angekündigt, dass der Kreis der Berechtigten und auch die Unterstützung selbst größer werden soll.

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