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Wohnen im Souterrain : Echt unterirdisch

  • -Aktualisiert am

Das Souterrain eines Bremer Stadthauses wurde dank großer Durchbrüche zum unterirdischen Loft. Bild: Christian Burmester

In Zeiten von Wohnungsmangel weckt nicht nur das Dachgeschoss Begehrlichkeiten, sondern auch der Keller. Kann man auch unter der Erde hell, warm und wohnlich leben?

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          Dunkel. Schimmelig und muffig. Eine Höhle, in der man chronischen Husten bekommt und Depressionen gleich noch dazu: das sind die Assoziationen vieler Menschen, wenn sie auf Wohnungssuche sind und auf das Angebot „Souterrain“ stoßen. Trotzdem ansehen oder es gleich bleiben lassen? Denn auch wenn „Souterrain“ so charmant französisch klingt, heißt es nichts anderes als unterirdisch. Unter der Erde wie auch unterm Dach wohnten und arbeiteten traditionell in der Sozialpyramide unten stehende Menschen – dazwischen, also in der Beletage oder im sogenannten Piano nobile, residierte die Oberschicht.

          Doch die räumliche und gesellschaftliche Zuordnung von Oben und Unten hat sich gewandelt. Zumindest gilt das für das Dachgeschoss. Schick ausgebaut, vielleicht sogar zur Maisonette, gehört die oberste Etage seit Jahren mit zum Teuersten, was der Wohnungsmarkt zu bieten hat.

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