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Kriminologin zu Einbrüchen : „Es gibt überall etwas zu holen"

Eine Kriminalkommissarin sichert Spuren nach einem Wohnungseinbruch im niedersächsischen Hannover. Bild: dpa

Mit der dunklen Jahreszeit steigt auch wieder die Zahl der Wohnungseinbrüche. Kriminologin Gina Wollinger über die Vorlieben der Täter und die Frage, ob das Zuhause zum Fort Knox werden muss.

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          Die Zeit der kurzen Tage hat begonnen und mit ihr die Einbruchsaison. Oder ist das eine Fehleinschätzung?

          Birgit Ochs
          Verantwortliche Redakteurin für „Wohnen“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nein, es ist generell richtig, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche in der dunklen Jahreszeit steigt. Anders als in den Sommermonaten, da kommt es, anders als viele vermuten, in der Urlaubszeit zu keinem nennenswerten Anstieg. Einbrüche in der dunklen Jahreszeit sind schon der Klassiker.

          Warum genau bevorzugen Einbrecher die Herbst-Winter-Saison, in den Sommermonaten sind die Bewohner doch viel häufiger und länger außer Haus?

          Das stimmt, aber wenn die Tage kürzer sind, fällt es leichter zu erkennen, ob jemand zu Hause ist oder nicht. Es brennt Licht, man sieht bisweilen sogar den Fernseher flimmern.

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