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Wohnungsmarkt : Vorsicht vor dem Bauwahn

  • -Aktualisiert am

Ist der Markt für neue Wohnraum womöglich schon bald gesättigt? Bild: dpa

Die Wohnraumdebatte ist der Dauerbrenner der deutschen Sozialpolitik. Wer bei der aktuellen Baupolitik in die Röhre guckt, ist der Mittelstand. Und nicht nur das: Womöglich entsteht gerade der Leerstand von morgen.

          Das Mantra der gegenwärtigen Wohnungspolitik lautet: Bauen, Bauen, Bauen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagt es, Bauminister Horst Seehofer (CSU) ebenso, die Bauverbände haben ohnehin nie etwas anderes gesagt. Um fünf Prozent sind die Angebotsmieten in Deutschland zuletzt jährlich gestiegen, in den Großstädten sogar um sechs Prozent. Keine Mietpreisbremse, kein Mietendeckel und erst recht keine Enteignung kann diesen Trend durchbrechen, auch wenn die SPD etwas anderes zu suggerieren versucht. All diese Instrumente bekämpfen nur die Symptome, nicht aber die Ursache der Misere: Besonders in den Ballungszentren ist die Nachfrage nach Wohnungen weitaus stärker gestiegen als das Angebot. Deshalb also: Bauen, Bauen, Bauen.

          1,5 Millionen neue Wohnungen sollen nach dem Willen von CDU/CSU und SPD bis zum Ende der Legislaturperiode entstehen. Es ist ein ambitioniertes Ziel, wurden doch zuletzt nicht einmal 300.000 Wohnungen im Jahr fertig. Doch während gerade sehr viel über diese Zahlen diskutiert wird, kommen andere, wichtigere Aspekte in der Debatte zu kurz. Zum Beispiel die Frage: Was wird da eigentlich gebaut? Und für wen?

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          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

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