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Haus mit Grips : Wie nachhaltig ist das Smart Home?

Klug bis unters Spitzdach: Das Modellhaus des Smart-Home-Herstellers Loxone verschattet, heizt, kühlt und leuchtet von ganz allein – und erfüllt dabei Passivstandard. Bild: Loxone

Das Zuhause wird technisch aufgerüstet. Das kann der Nachhaltigkeit dienen – tut es aber längst nicht immer.

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          Wenn mit einer dicken Dämmung, neuen Fenstern und Solarmodulen auf dem Dach schon jedes Haus zu seinem nachhaltigsten Selbst werden könnte, wäre die Welt ja in Ordnung. Bewohner machen die Rechnung aber oft ohne sich selbst. Wer sich in ökologisch vorbildlichen Wänden wähnt, neigt dazu, im eigenen Verhalten nicht mehr ganz so vorbildlich zu sein, jetzt, da doch alles so schön sparsam ist. Fenster auf und Heizung an, Festbeleuchtung in leeren Räumen, muckelige T-Shirt-Temperaturen selbst im Winter. Das grüne Potential – einfach verpufft.

          Anna-Lena Niemann
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          „Ganz klar ist der Rebound-Effekt ein Problem, das sich auch in sanierten Gebäuden zeigt“, weiß die Architektin Kathrin Valvoda. Sie ist Referentin bei der Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit (BEN) der Bayerischen Architektenkammer. Beraten, Bewusstsein bilden, gute Planung, das sei wichtig, sagt Valvoda. Und etwas, ohne das moderne Häuser ohnehin kaum noch auskommen: intelligente Gebäudetechnik. „Smarte Systeme setzen oft da an, sie wollen und können solche Effekte in Teilen abfangen“, sagt Valvoda. Wenn Heizung und Fenster klug gekoppelt sind, läuft Erstere eben nicht auf Hochtouren, wenn Letzteres nicht geschlossen ist.

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